Fahrbericht KTM 990 Supermoto T black ABS: Suchtfaktor – die gehört verschlossen …!
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Von Ingo Koecher – Natürlich gibt es auch zur KTM 990 Supermoto T ein Prospekt. Der machte uns allerdings eher skeptisch, als das er Begeisterung auslöste. Angesichts der dort gedruckten Lobhudelei war das auch kaum verwunderlich. Die Marketingabteilung der oberösterreichischen Bikerschmiede in Mattighofen, so unser Eindruck, schoss mit dem Heftchen ein ganzes Stück über das eigentliche Ziel hinaus. Aber immer schön der Reihe nach. Wir werden sehen, was an dem Allrounder tatsächlich dran ist. Alternativen zur KTM 990 SM aus Orange County sind etwa die Ducati Hypermotard 1100 Evo oder die BMW F800 GS.

Auftritt

Sie verheimlicht eher, als mit ihren Pfunden zu wuchern. Die KTM 990 SM T wirkt leicht, die Kanzel ist auf das Wesentliche reduziert und auch sonst sucht man vergeblich nach irgendwelchem Schnickschnack. Vielmehr gewährt die schöne Österreicherin freien Blick auf ihr Herz: den leichtesten und kompaktesten V2 seiner Klasse. Der ist übrigens, wie viele andere Teile der KTM auch, Made in Österreich. Wer alles selber macht, der weiß was [foto id=“363722″ size=“small“ position=“right“]er tut. Auch einer dieser Grundsätze, die sich im Prospekt finden.

Fahrbetrieb

Und ehrlich gesagt, dauert es nicht lang und wir begannen allmählich orange zu denken und uns orange zu fühlen. Die KTM machte Spaß. Und das nicht nur im zwangsweise situiert ablaufenden Stadtverkehr. Dennoch wollen wir an der Stelle anfangen.

Gerade mal 197 Kilogramm wiegt die Österreicherin fahrfertig. Das wird einem sofort nach dem Einklappen des Seitenständers klar. Sie ist leicht, kompakt und der Schwerpunkt optimal gewählt. So verlangt die Sitzhöhe von 855 Millimetern, was ja doch gutes Mittelmaß ist, auch kleineren Piloten oder Pilotinnen nichts Besonderes ab. Zudem zeigt der Radstand von 1.505 Millimeter, dass die KTM 990 SM ein sehr wendiges Teil ist. So erlebten wir sie denn auch im ganz normalen Stadtverkehr. Mit der Österreicherin lässt sich ruhig, beinahe unscheinbar in den Verkehr eintauchen und mitschwimmen. Sie liegt bestens in der Hand. Bei Bedarf kann sie aber auch anders. [foto id=“363724″ size=“small“ position=“left“]Dabei reicht der kleinste Impuls am Gasdrehgriff und sie geht ab wie Schmidts Katze. Dann kribbelt es schon nach wenigen Sprints in den Fingern und man will mehr.

Zupacken …

Aber auch das Thema Negativbeschleunigung setzt Glücksgefühle frei. Lässt man die Brembo-Anlage – ausgestattet mit ABS – maximal zupacken, vollführt die KTM ihren Tanz. Dafür bietet die Telegabel der Vorderachse mit ihren 160 Millimetern Eintauchtiefe reichlich Strecke fürs Headbanging – wäre da nicht der Helm.

Herausforderungen galt es für die KTM 990 Supermoto also nicht in der Stadt, sondern außerhalb zu suchen. Kurvenräubern war angesagt: Was Wunder, zur anfänglichen Leichtigkeit gesellten sich jetzt top Handling und Spurtreue, die ihres Gleichen sucht. Selbst in Grenzbereichen, so unsere Erfahrung, ließ sich die Österreicherin wieder einfangen und ohne Mühe zurück auf Kurs bringen.

Suchfaktor garantiert

Ansonsten gab es kaum etwas, was größerer Anstrengung bedurfte. Auch im Freilandbetrieb genügten kleinste Impulse am Regler, um die KTM 990 SM zum Sprung ansetzten zu lassen. Dabei stellten wir recht schnell fest, dass es mit jedem weiteren Mal immer schwieriger wurde, davon abzulassen. Es gibt überhaupt nur wenige Bikes von denen gesagt werden kann, man habe sich sofort in sie verliebt. Eine dieser Vertreterinnen ist für [foto id=“363725″ size=“small“ position=“right“]uns die KTM 990. Schon während der ersten Kennlernphase stellte sich dieses Gefühl ein. Aber nicht nur diffuses Gedudel löste diese Grundstimmung aus. Vielmehr waren es handfeste Dinge wie etwa das butterweiche und absolut exakt arbeitende 6-Gang-Schaltgetriebe oder auch die sich bestens für Langstrecken eignende Sitzbank.

Apropos Langstrecken: Für etwas Eintrübung der Ode sorgte der Verbrauch. Während unseres Tests lag der im Mittel bei 6,9 Litern auf 100 Kilometern. Zugegeben, bei sportlicher Fahrweise. Dennoch wäre hier eine Zahl unterhalb der sechs Liter Marke wünschenswert und stünde der sich als Fahrmaschine präsentierenden Allrounderin gut zu Gesicht.

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Weiter auf Seite 3: Datenblatt und Preis

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Tausendsasa …

Für unseren Test fuhren wir gewissermaßen die nackte Ausführung mit ABS. Sie lässt sich jedoch mit entsprechendem Radsatz und Unterfahrschutz auch jenseits befestigter Pisten bewegen. Zudem bieten die Mattighofener ein Zubehörprogramm. Damit lässt sich die KTM 990 Supermoto für Stadt und stadtnahen Verkehr, in Handumdrehen in einen Tourer mit [foto id=“363727″ size=“small“ position=“right“]Aluminiumseitenkoffern verwandeln. Genügend Leistung, um in Ruhe Kilometer abzuspulen stellt dabei der Zweizylinder-Viertakt mit seinen 85 kW/116 PS bereit.

Arbeitsplatz

Alle relevanten Infos liefert das zentrale Anzeigeinstrument des Cockpits. Es teilt sich in einen analogen Bereich des Drehzahlmesser mit eingebauten Kontrolllampen für Blinklicht, Leerlaufanzeige, Fernlicht, Tankhinweis, Öllampe, Wegfahrsperre, Temperatur und ABS. Rechts davon liegt das Display der digitalen Anzeige für Geschwindigkeit, Temperaturanzeige der Kühlflüssigkeit, Gesamt- und Tageskilometer, Umgebungstemperatur und Uhrzeit.

Einen faden Beigeschmack gibt es dennoch: Gerade wenn die KTM 990 Supermoto als Tourer über größere Distanzen oder im Gelände zum Einsatz kommt, wäre eine Anzeige des verbleibenden Kraftstoffs sinnvoll. Idealerweise wird die verbleibende Fahrstrecke angezeigt. In jedem Fall liefert eine entsprechende Anzeige mehr Sicherheit im Langstreckenbetrieb. Das Nullen des Tageskilometerzählers bei Erreichen der 3,7 Liter Kraftstoffreserve ist im Gelände nur wenig hilfreich. Der Aktionsradius der Reserve ermöglicht bei einem [foto id=“363728″ size=“small“ position=“left“]Verbrauch von 6,9 l/100 km etwa 40 Kilometer Reichweite. Das könnte auch mal eng werden.

Fazit

Mit der KTM 990 Supermoto T liefert Mattighofen ein Bike der Extraklasse. Es macht Spaß bietet top Handling, ist kurzum ein echtes Supermotard. Neben reinrassigen Fahreigenschaften bietet die KTM jedoch Allrounderqualitäten, wie etwa Enduro-Feeling oder Tourer-Genuß. Wohl oder übel müssen wir am Ende unseres Tests zugeben, dass das, was im Prospekt geschrieben steht, stimmig ist. Fahrzeugkonzept, Verarbeitung und Handling sind perfekt, einzig der Verbrauch wäre noch zu reduzieren. Wenn auch der aufgerufene Preis von 12.595 Euro nicht ganz billig ist, bieten die Mattighofener doch dafür ein Bike der Extraklasse. Und da ist es kaum verwunderlich, dass wir die KTM 990 Supermoto T mit einem weinenden Auge nach Oberösterreich zurückschickten.


Bewertung –
KTM 990 Supermoto T black ABS


Auftritt 1,5
Cockpit 1,6
Fahrbetrieb 1,4
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 12.595,00 Euro
Kraftstoffkosten** 956,34 Euro
Steuern 88,25 Euro
Wertverlust 2.519,29 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
3.563,59 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,5
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer (bei Ganzjahreszulassung), errechnetem Wertverlust (20 Prozent p. a. —  Wertverlust herstellerabhängig)
**Kraftstoffkosten bei 1,54 Euro/Liter Superbenzin und einer jährlichen Laufleistung von 9.000 Kilometern

Weiter auf Seite 3: Datenblatt und Preis

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Datenblatt – KTM 990 Supermoto T black ABS
   
Radstand: 1.505 mm
Bodenfreiheit: 195 mm
Sitzhöhe: 855 mm
   
Gewicht (fahrfertig, ohne Kraftstoff): 197 kg
Tankinhalt: 19 Liter (3,7 Liter Reserve)
Rahmenbauart: Stahlgitter-Rohrrahmen
Lenkkopfwinkel: 65,6 Grad
   
Motor: 2-Zylinder, 4-Takt
Hubraum: 999 ccm
Leistung: 85 kW/116 PS bei 9.000 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 97 Newtonmeter bei 7.000 Umdrehungen pro Minute
Höchstgeschwindigkeit: über 220 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 3,2 s
   
Testverbrauch: 6,9 l/100 km im Mittel
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad
Getriebe: 6 Gänge
Sekundärantrieb: X-Ring-Kette
   
Radaufhängung  
Vorderrad: 43 mm Upside-Down-Gabel, einstellbare Zug- und Druckstufendämpfung
Federweg: 160 mm
Hinterrad: Monoshock-Federbein, einstellbare Federbasis und Zugstufendämpfung
Federweg: 180 mm
   
Bremsen  
vorn: 2 x Brembo-Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe 305 mm Durchmesser, schwimmend, ABS für Supermoto T
hinten: Brembo-Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe 240 mm Durchmesser
   
Reifen  
vorn: 120/70 ZR 17
hinten: 180/55 ZR 17
   
Räder Aluguss
vorn: 3,50 x 17 Zoll
hinten: 5,50 x 17 Zoll
   
Preis: ab 12.595 Euro

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