Opel Zafira

Fahrbericht Opel Zafira Tourer: Der Freizeit-Experte
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Opel hat mit dem Van Zafira einst den Grundstein für die Konfiguration moderner Freizeit- und Familien-Fahrzeuge gelegt. Heute kann der Zafira Tourer immer noch eine ganze Reihe von Alleinstellungs-Merkmalen vorweisen, die ihn im Wettbewerb herausheben. Eine Großraumlimousine ist kein Sportwagen. Vielen Klassenvertretern wohnt eine kühle Sachlichkeit inne, die allenfalls durch die meist beherzte Fahrweise junger Mütter beim morgendlichen Kindertransport zur Schule oder Tagesstätte ein wenig an Farbe gewinnt. Opel hat dem Zafira zumindest ein scharfes Scheinwerferpaar spendiert, mit dem er fast sichelförmig die Augen zukneift und so gar nicht bieder aussieht. Und dennoch sind es die inneren Werte, die den Transport- und Freizeit-Experten liebenswert machen. Die beiden als Extra angebotenen Sitze der dritten Reihe verschwinden bei Nichtgebrauch bündig im Wagenboden, das hat Opel als erster Anbieter in seinem Modellprogramm vorweisen können. Aber noch eine andere Ausstattungsoption erfreut nicht nur am Wochenende. Das Flex-Fix-Trägersystem am Heck verschwindet ebenso wie die Sitze und macht sich unsichtbar, wenn kein Fahrrad transportiert werden muss. Im hinteren Stoßfänger ist das mit 790 Euro Aufpreis zu bezahlende Extra versteckt. In Windeseile lässt es sich daraus hervor ziehen (daher wohl das "Fix" im Namen), und trägt dann bis zu vier Fahrräder, zuverlässig und sicher. Nachteilig ist, dass die rund zehn Kilogramm Gewicht des Transportsystems ständig mit auf Tour sind, dafür entfällt die lästige Montage eines Trägers und dessen Aufbewahrung in der heimischen Garage.
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Der Zafira Tourer ist ein angenehmer Wegbegleiter

Sonst ist der Zafira Tourer ein überaus angenehmer Wegbegleiter. Motorisiert mit dem kräftigsten Diesel im Angebot und kombiniert mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe sprintet er in 10,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 205 km/h als Spitzentempo. Weitaus häufiger als bei diesen Übungen erfreut die Maschine mit dem satten Drehmoment von 400 Newtonmeter, schon bei 1.750/min liegt es an und hilft bei flinken Zwischenspurts in der Stadt oder beim Überholen auf der Landstraße. Beim Verbrauch gibt sich die Zweilitermaschine allerdings weniger smart. 7,5 statt der normierten 6,1 Liter Diesel verlangt der Selbstzünder selbst bei moderater Fahrweise. Immerhin reichen 58 Liter Tankinhalt für eine anständige Reichweite.

Lenkung und Bremsen? Arbeiten tadellos. Und die feine Abstimmung des Fahrwerks macht fast vergessen, dass hier kein leichtfüßiges Kompaktauto um die Kurven flitzt sondern ein immerhin rund 1.800 Kilogramm schwerer Van. Der Federungskomfort bleibt dabei nicht auf der Strecke, der gute Kompromiss zwischen den beiden konträren Tugenden ist seit je her eine Spezialität aus Rüsselsheim. Daran ändert sich wenig, wenn der Zafira Tourer bis unter die Dachkante beladen ist. 172 Liter passen in den Siebensitzer mindestens, die maximale Transportleistung liegt bei 1.792 Liter.

31.800 Euro kostet Opels Familienauto in dieser Konfiguration und Edition-Ausstattung. Raum nach oben ist vorhanden, Assistenzsysteme jedweder Art, Navigation und Audioanlage oder ein formidables Panoramadach für unversperrten Blick ins Blaue wecken Begierden. Das leitet aber auch zur Aufpreisgestaltung für Sonderfarben über. Denn ohne Bezahlung gibt es allein eben dieses dunkles Blau für den Zafira Tourer. Weiß kostet schon 195 Euro mehr, Brilliant-Rot kommt auf 275 Euro und Metallic-Lack auf rund das Doppelte.

Technische Daten Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI Edition

Länge/Breite (mit Spiegeln)/Höhe/Radstand in Meter: 4,66/1,88(2,09)/1,68/2,76
Leergewicht: 1.803 kg
max. Zuladung: 667 kg
Gepäckraum: 172 bis maximal 1.792 l
Motor: Quer eingebauter Reihen-Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1.956 ccm
Leistung: 125 kW/170 PS bei 3.750/min
maximales Drehmoment: 400 Nm bei 1.750/min
Getriebe: 6-stufige Wandlerautomatik
Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h
Beschleunigung 0 bis 100 km/h: 10,1 s
Normverbrauch: 6,1 Liter Diesel je 100 km
Tankinhalt: 58 l
CO2-Ausstoß: 161 g/km
Preis: ab 31.800 Euro

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Raptorfan

Mai 6, 2016 um 11:58 am Uhr

Als Begründer der SportVans ist und bleibt der Ford S-Max die erste Wahl. Der hat zwar keinen eingebauten Fahrradträger (der allerdings den Anbau einer Anhängekupplung für immer vereitelt), dafür aber 3 vollwertige Sitze in der 2. Reihe, von Platz und Fahrgefühl mal ganz abgesehen.

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