Fahren im Winter: Nicht ohne eine Decke

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Die Heizungen unserer Autos sind heute so gut, dass zahlreiche Autofahrer auch im Winter nur mit üblicher Sommerbekleidung auf die Fahrt gehen. Aber technische Pannen und Unfälle können zum Ausfall der Heizung führen. Deshalb sollte im Winter immer geeignete Kleidung mitgenommen werden. Das gilt schon, wenn es noch gar keinen Frost gibt. „Erfrierungen und Unterkühlungen sind auch ohne Frost schon ab etwa fünf Grand Celsius möglich“, weiß Dr. Michael Schaal, Notfallmediziner beim Malteser Hilfsdienst. Verletzte Personen müssen vor Kälte, Wind und Nässe geschützt werden. Dazu eignen sich die isolierenden Rettungsdecken.

Neben der geeigneten Kleidung sollten seiner Erfahrung nach immer auch wärmende Decken, isolierende Rettungsdecken und Handschuhe mit an Bord sein. Eine Taschenlampe, haltbare Snacks und nichtalkoholische Getränke gehören ebenso zur Grundausstattung, und das nicht nur im Winter. Der Rettungsmediziner rät, während der Fahrt nur mäßig zu heizen, weil hohe Temperaturen ebenso schläfrig machen wie das Fahren im Dunkeln. Schneebedeckte Straßen reflektieren die Sonnenstrahlen, Schneefall, ganz besonders in der Dunkelheit, mindert die Sicht. In beiden Fällen heißt es: Fuß vom Gas.

Zweiradfahrer sollten nach Ansicht von Dr. Schaal auf Fahrten bei Schnee und Eis am besten völlig verzichten. Die Sturzgefahr ist groß und es fehlt ihnen an einer schützenden zweiten Haut aus Metall. Fahren sie dennoch, dann nicht ohne Gesichtsschutz, Kleidung gegen Nässe und Kälte, auf jeden Fall mit Schutzhelm und zusätzlichen Reflektoren.

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