Fahrradfahrer tragen seltener Schutzhelme

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Das Fahrrad ist erfreulicherweise ein beliebtes Verkehrsmittel bei Jung und Alt. Die Bewegung tut dem Körper gut. Und einmal auf das Auto zu verzichten, entlastet die Umwelt. Sorgen dagegen bereitet die sinkende Nutzung von Fahrradhelmen.

Schließlich seien Kopfverletzungen die Ursache für die Hälfte aller Todesfälle bei ungeschützten Radfahrern, so Professor Dr. Tim Pohlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Er meint, dass öffentliche Diskussionen und das Vorantreiben einer gesetzlichen Helmpflicht für Radfahrer zwingend erforderlich sei.

Die klinische Erfahrung der Unfallchirurgen zeigt, das Fahrradhelme in vielen Fällen schwere Kopfverletzungen verhindern oder abmildern konnten und in Einzelfällen sogar lebensrettend wirkten. Die einfach zu realisierende Schutzmaßnahme wird jedoch immer selten wahrgenommen: 2009 trugen noch elf Prozent der Fahrradfahrer einen Schutzhelm, 2010 waren es nur noch neun Prozent. Daher erwartet die DGU, dass analog zu den Erfahrungen nach der Einführung der Gurtpflicht für Autofahrer, und der Helmpflicht für Motorradfahrer nur durch eine gesetzliche Vorgabe eine deutlich messbare Reduktion von Verletzungen und Verletzungsfolgen zu erzielen ist.

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