Fahrt in die Umweltzone – Ausnahmen bestätigen die Regel
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Eine falsche oder fehlende Feinstaub-Plakette bedeutet für Autos nicht automatisch das Fahrverbot in der Umweltzone. Zahlreiche Ausnahmegenehmigungen erlauben die Zufahrt.

Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen beispielsweise dürfen ihre Fahrzeuge unabhängig von den Schadstoffwerten in der Umweltzone bewegen. Auch Ärzte im Notfalleinsatz sind vom Einfahrtverbot ausgenommen. Frei passieren dürfen laut der Prüforganisation KÜS auch Müllwagen, Bagger und Arbeitsmaschinen.

Regelung für Privatfahrzeuge

Für private Autos ist die Sache etwas schwieriger. Ausnahmen von der Plakettenpflicht gibt es für Behinderte; sie müssen jedoch einen Schwerbehindertenausweis der Klassen aG, H oder Bl besitzen und sichtbar im Fahrzeug auslegen. Weitere Ausnahmen gelten für Oldtimer mit H-Kennzeichen sowie Autos mit Überführungskennzeichen oder den roten 06er- und 07-Nummernschildern.

Weitere Sonderregelungen

Darüber hinaus gibt es je nach Kommune weitere Sonderregelungen für private und gewerbliche Fahrzeuge. Damit sollen unter anderem finanzielle Härten verhindert werden, etwa wenn der Wagen für den Weg zur Arbeit zwingend nötig ist, da diese nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Einige Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein. So muss das Fahrzeug bereits vor Inkrafttreten der deutschen Umweltzonenregelung am 1. März 2007 auf den Halter zugelassen gewesen sein. Auch muss nachgewiesen werden, dass auf dem Markt keine nachrüstbaren Abgasreinigungssysteme erhältlich sind, die die Einstufung in eine bessere Schadstoffklasse ermöglichen würden. Weitere Bedingung ist die Unzumutbarkeit der Neuanschaffung eines Fahrzeugs.

40 Umweltzonen

Derzeit gibt es in Deutschland gut 40 Umweltzonen, in der Regel in Großstädten. Wer dort ohne die richtige Plakette erwischt wird, zahlt 40 Euro und erhält einen Punkt in Flensburg. Ob und welche Plakette ein Auto erhält, hängt von den jeweiligen Schadstoffemissionen ab. Die Aufkleber für die Windschutzscheibe gibt es ab sechs Euro bei Prüforganisationen und vielen Kfz-Werkstätten.

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