Professor-Ferdinand-Porsche-Preis

Ferdinand-Porsche-Preis für Diesel von Daimler
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Der Professor-Ferdinand-Porsche-Preis wurde heute von der TU Wien an Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung & Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigte der Daimler AG, für die Entwicklung der Abgasnachbehandlung des neuen Vier-Zylinder-Dieselmotors übergeben. Er ging 2016 in Serie und zeichnet sich im Realbetrieb durch geringe Stickoxid-Emissionen aus.

Der unter der Leitung von Bernhard Heil von Mercedes-Benz entwickelte Selbstzünder (intern OM 654) ist auf die Erfüllung der zukünftigen Emissionsgesetzgebung (RDE – Real Driving Emissions) ausgelegt und zeichnet sich durch hohe Effizienz und geringe Stickoxid-Emissionen aus. Dazu tragen unter anderem ein neu entwickeltes Stufenmulden-Brennverfahren, eine motornahe Anordnung der Abgasnachbehandlung sowie eine Mehrwege-Abgasrückführung mit gekühlter Hochdruck- und Niederdruck-Technik bei. In der Praxis hat sich das Aggregat bereits einen guten Ruf erworben. Die Techniker des Fachmagazins „Auto, Motor und Sport“ „überraschte der Vierzylinder mit seinen außergewöhnlich geringen Stickoxid-Emissionen“. Und der ADAC notierte nach Praxistests des Diesels: „Herausragend gut funktioniert die Abgasreinigung. Egal, ob man auf dem Prüfstand oder im realen Verkehr fährt.“

Der Professor-Ferdinand-Porsche-Preis zählt seit 1977 zu den bedeutendsten und mit 50 000 Euro höchstdotierten Auszeichnungen für wegweisende Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Er wird alle zwei Jahre verliehen. Den von Louise Piech, Tochter von Professor Ferdinand Porsche, gestifteten Technikerpreis hat die Technische Universität Wien bereits früher an Mercedes-Benz-Ingenieure für die Entwicklung des ABS, des Airbags, des ESP sowie den ersten weltweiten Großserieneinsatz der Lithiumionen-Batterietechnik in einem Hybridfahrzeug verliehen.

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