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Fiat Bravo: Sportiver Italiener mit gutem Raumangebot
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Mit dem neuen Bravo kehrt Fiat jetzt zurück zu den Wurzeln italienischer Autobaukunst. Elegant, sportlich, mit mediterranem Chic und guter Ausstattung soll der Nachfolger des glücklosen Stilo an bessere Zeiten anknüpfen.

Autos aus Italien sollen die Kunden mit Esprit und bezahlbarer Technik überzeugen, statt sie durch Probleme zu vergraulen. Als erstes Modell der Marke erhält der Kompaktwagen ab Sommer neue Motoren der T-Jet-Serie. Die 1,4-Liter-Turbo-Benziner leisten 88 kW/120 PS oder 110 kW/150 PS. Das gleiche Leistungsspektrum bieten die beiden 1,9-Liter-Diesel. Als Basismotor fungiert ein 1,4 Liter Benziner mit 66 kW/90 PS. Der Verkauf startet ab 21. April zu Preisen ab 15 400 Euro.

Die luftige Kompaktklasse

Der neue Golf-Konkurrent ist anders als die Fiat-Modelle Bravo/Brava aus den neunziger Jahren ausschließlich als Fünftürer erhältlich. Seine coupéhafte Seitenlinie sorgt optisch für sportive Dynamik. Gleichzeitig wirkt der Wagen elegant. Die Front wird dominiert vom neuen Grill mit dem mittigen Markenlogo und den tropfenförmigen Scheinwerfern. Seine Länge von
4,34 Metern platziert den Bravo am oberen Ende der Kompaktklasse. Der Radstand von 2,60 Metern ist klassenüblich und sorgt für gute Platzverhältnisse. Mit 1,49 Metern Höhe folgt auch Fiat dem Trend zu luftigeren Autos.

Sportiv in den Urlaub…

Der Kunde wird es zu schätzen wissen, bietet doch der Raumgewinn nicht nur Platz für Kopf und Schultern, sondern ermöglicht durch eine leicht veränderte Sitzgeometrie auch mehr Beinraum. Das Armaturenbrett orientiert sich mit klassischen Rundinstrumenten ein wenig an denen der sportlichen Konzernschwester Alfa Romeo, was sicher kein Fehler ist. Das gut ablesbare große Display in der Mittelkonsole gibt Auskunft über Navigations- oder Audiodaten. Die Materialien wirken hochwertig, die Verarbeitung ordentlich.
Fiat nutzt die Größe des neuen Bravo nicht nur für die Passagiere, auch für das Gepäck ist mehr Platz vorgesehen. Das Ladevolumen von 400 Litern hinter der großen, weit öffnenden Heckklappe ist urlaubstauglich. Wird die geteilt umlegbare Rückenlehne nach vorn geklappt, wächst es auf beachtliche 1 175 Liter an.

Der Diesel und die Sicherheit

Neben den neuen Turbo-Benzinern, die erst ab Sommer lieferbar sein werden, verdient vor allem der 120-PS-Diesel besondere Aufmerksamkeit. Mit einem Normverbrauch von 5,3 Litern auf 100 Kilometern dürfte er das Gros der Bestellungen auf sich vereinen. Gelassene 255 Nm bei 2 000 Touren bieten ein ausreichendes Drehmoment, um die Reisequalitäten des Bravo zu nutzen. Mehr Fahrspaß ermöglicht naturgemäß der stärkere Diesel mit 150 PS bei einem geringfügig höheren Verbrauch von 5,6 Litern. Außer dem schwächeren Diesel sind alle Motoren mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert. Besonderen Wert haben die Italiener auf die Sicherheit gelegt. Alle Versionen des Fronttrieblers sind mit sieben Airbags ausgestattet, darunter auch ein Knie-Airbag für den Fahrer. Das „Airbag Smart 2“-System passt die Auslöseparameter automatisch dem Schweregrad des Unfalls an und aktiviert die Gurtstraffer der Sicherheitsgurte. Natürlich fehlen die heute üblichen elektronischen Fahrdynamiksysteme ebenso wenig wie aktive Kopfstützen, die einem Schleudertrauma vorbeugen.

Der neue Bravo wird im mittelitalienischen Werk Cassino produziert. Dort sollen jährlich 120 000 Einheiten für 55 Länder entstehen. Für den deutschen Markt ist im ersten Verkaufsjahr der Absatz von rund 14 000 Fahrzeugen geplant.

Technische Daten Fiat Bravo

1,9-Liter-Multijet-Diesel: 88 kW/120 PS, max. Drehmoment 255 Nm/2 000 U/min, Höchstgeschwindigkeit 194 km/h, Verbrauch 5,3 Liter/100 km,
CO2-Ausstoß: 139 g/km, Preis ab 19 000 Euro;

1,9-Liter-Multijet-Diesel: 110 kW/150 PS, 320 Nm/2 000 U/min, 209 km/h,
5,6 Liter, 149 g/km, ab 22 000 Euro;

1,4-Liter-Benziner: 66 kW/90 PS, 128 Nm/4 500 U/min, 179 km/h, 6,7 Liter,
158 g/km, ab 15 400 Euro.

mid/gw

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