Ford-Studie: Die Deutschen mögen’s weiterhin schwarz
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Spanien, Griechenland und Italien ziehen mit ihren sonnenverwöhnten Stränden jährlich Millionen von Besuchern an. Eine aktuelle Untersuchung von Ford zeigt jedoch, dass sich nur die wenigsten Neuwagenkäufer in besonders sonnigen und heißen Ländern ein Auto mit Sonnendach kaufen, während deutsche Neuwagenkäufer nach wie vor dieses Extra mögen. Dies geht aus der Studie „Ford Car Buying Trends 2014“ hervor, die Auswahlkriterien von Ford-Neuwagenkäufern in 22 europäischen Ländern analysiert hat, um regional voneinander abweichende Trends hinsichtlich der Modellausstattung aufzuspüren.

Während in Deutschland immer noch 25 Prozent aller Ford-Kunden die Außenfarbe Schwarz wählen, hat europaweit Weiß im vergangenen Jahr erstmals Schwarz in der Gunst der europäischen Kunden abgelöst. Das ergab eine Auswertung von insgesamt mehr als 500 000 Ford-Fahrzeugkäufen. Demnach wird in Europa jeder fünfte Ford in Schwarz bestellt, gefolgt von Grau (17 %). In Irland, Polen und Rumänien wird allerdings vor allem Silber als Außenfarbe gewählt, das im europäischen Schnitt mittlerweile nur noch die viertbeliebteste Farbe (14 %) ist. Mit Abstand am erfolgreichsten ist die Außenfarbe Weiß mit einem Verkaufsanteil von 55 Prozent in der Türkei. In Deutschland sind Weiß (17 %), Silber (16 %) und Braun (11 %) nach Schwarz am begehrtesten.

Zu den überraschendsten Ergebnissen der Studie zählten die nationalen Präferenzen für Schiebedächer. Während Ford-Kunden im eher kalten und schneereichen Norwegen am ehesten einen neues Fahrzeug mit Sonnendach (15 Prozent) kauften, knapp gefolgt von Frankreich (11 %) und Deutschland (10 %), wurden Sonnendächer in den heißeren Regionen Europas am wenigsten nachgefragt. Das zeigen die Bestellraten in Spanien (5 %), Italien (3 %) und Griechenland (2 %). Einen erkennbaren Unterschied zeigte die Auswertung auch im Bereich der automatischen und manuell regelbaren Klimaanlagen: Kunden im kühlen Norwegen bestellten eher einen neuen Ford mit automatischer Klimaanlage (80 Prozent), vor Belgien (77 Prozent) und den Niederlanden (71 Prozent). Bei den deutschen Autofahrern ist ebenfalls eine leichte Tendenz für automatische Klimaanlagen zu erkennen (54 Prozent).

Weniger überraschend war die Nachfrage nach Sitzheizungen, rund 99 Prozent aller Ford-Neuwagenkäufer in Schweden, Norwegen und Finnland orderten Fahrzeuge mit dieser Komfortausstattung. Auch deutsche Kunden bevorzugen beim Kauf einen Ford mit Sitzheizung (69 %).

Europaweit entschied sich rund die Hälfte aller Ford-Neuwagenkäufer für ein fünftüriges Schrägheck, 35 Prozent bevorzugten den Turnier (Kombi), und an dritter Stelle der Käufergunst stehen viertürige Stufenhecklimousinen. Die deutschen und schweizer Ford-Neuwagenkäufer sind dbaie vom Einpark-Assistenten besonders überzeugt (63 %), gefolgt von Portugal (53 %) und Österreich (50 %). Noch mehr deutsche Kunden (74 %) wählten für ihren neuen Ford das Notbremssystem „Active City Stop“. 59 Prozent der Kuga-Käufer entschieden sich für die sensorgesteuerte Heckklappe, die das automatische Öffnen des Fahrzeughecks mittels einer einfachen Fußbewegung ermöglicht.

Manuelle Schaltgetriebe sind immer noch am beliebtesten (85 %). In den Niederlanden und in Irland entschieden sich sogar 96 Prozent der Ford-Neuwagenkäufer dafür, in Deutschland waren es im vergangenen Jahr 69 Prozent, in Österreich 87 Prozent und in der Schweiz 74 Prozent. (ampnet/jri)

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