Formula-Student

Ford: Stürmische Zeiten für die Elektromobilität

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Copyright: Ford

Wenn Studenten einen Rennwagen bauen, sind sie für Hilfe dankbar. Doch mit dieser Unterstützung haben die jungen Leute der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (BRS) ganz sicher nicht gerechnet. Denn Autohersteller Ford greift dem Nachwuchs nicht nur finanziell unter die Arme, sondern stellt auch seine technischen Anlagen zur Verfügung.

Der Clou ist sicher der Windkanal des John-Andrews-Entwicklungszentrums in Köln-Merkenich. Dort durchlief der Rennwagen fast zehn Stunden lang ausführliche Aerodynamikversuche. Das Ergebnis kann sich laut Ford sehen lassen: Das selbst programmierte Strömungsmodell der Studenten funktioniere und liefere verwertbare Daten, heißt es.

Das Team von rund 70 Studenten tüftelt seit 2008 an der Entwicklung und dem Bau von Formula-Student-Rennwagen. Die angehenden Maschinenbauer, Elektrotechniker und Betriebswirtschaftler haben dabei die Aufgabe, in Eigenleistung einen Formel-Rennwagen zu konstruieren, zu bauen und dann auch bei Wettbewerben einzusetzen. Das zweigleisige Reglement unterscheidet zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und reinem Elektroantrieb, lässt den Nachwuchs-Ingenieuren aber große Freiheiten für eigene Ideen und kreative Lösungen, teilt Ford mit.

Seit 2013 setzen die Studenten auf Elektroantrieb und aerodynamische Hilfsmittel. Neben Chassis, Fahrwerk und dem selbst aus einzelnen Batteriezellen zusammengebauten Hochvolt-Akku sind auch die elektrischen Betriebs- und Sicherheitssysteme Eigenentwicklungen. Der Elektrorenner wiegt 210 Kilogramm und leistet 80 kW. Seine Renntauglichkeit kann er jetzt bei den Veranstaltungen im italienischen Parma, auf dem ehemaligen A1-Ring in der Steiermark sowie beim Saison-Höhepunkt auf dem Hockenheimring unter Beweis stellen.

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