Formel 1: Gummihandschuhe gegen Starkstrom
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Da setzt die Formel 1 viele Milliarden Euro um und vertraut auf Weltraumtechnik. Doch wenn es um die Sicherheit der Mitarbeiter geht, muss offenbar simple Haushaltsware helfen. Beim Schweizer Sauber-Team tragen die Mechaniker jetzt bei den Boxenstopps Gummihandschuhe. „Eine Vorsichtsmaßnahme, damit niemand bei einem Kurzschluss oder Batteriefehler einen Stromschlag bekommt“, sagt Sauber-Betriebsleiter Otmar Bärtsch dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Schließlich habe man es mit einer Spannung von 400 Volt zu tun. Wer möchte da schon eine „gewischt“ bekommen? Wie automobiler Starkstrom zulangen kann, wissen die Rennställe seit jenem Unfall 2008, als das Energie-Rückgewinnungssystem KERS (kinetic energy recovery system) einen BMW-Mechaniker beim Grand Prix in Jerez in der Boxengasse zu Boden warf. Grund soll ein Isolationsfehler im Kabelstrang gewesen sein. „Wenn wir sicher sind, dass vom Strom keine Gefahr mehr ausgeht, ziehen wir die Handschuhe wieder aus“, verrät Bärtsch.

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