Formel E

Formel E: Lautlos auf Erfolgskurs
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Die richtige Mischung machts: Was im Deutschen Tourenwagen Masters funktioniert, sollte auch in der Formel-E-Weltmeisterschaft klappen. Das dachte sich das Team Abt Sportsline und holte den Autozulieferer Schaeffler mit an Bord. Denn technisches Know-how und die Begeisterung für den Motorsport zeichnen den Weltkonzern aus. Im Tourenwagensport feierten beide Partner 2013 den Titelgewinn von Mike Rockenfeller. Und beim Start in das E-Abenteuer gelang auf Anhieb Historisches: Der Brasilianer Lucas di Grassi gewann für das Abt-Team das erste Rennen der Formel E in Peking. Doch das neue elektrische Dream -Team bleibt auf dem Boden. Die Devise heißt: Lautlos auf Erfolgskurs. Die Formel E ist mehr als nur Motorsport, denn diese Rennserie macht auch eine weltweite Werbe-Tour für die Elektromobilität. Ganz bewusst finden die Rennen in Großstädten statt. Dort ist die Luftverschmutzung am größten. Nach Peking geht die Reise weiter nach Putrajaya in Malaysia, Punta del Este in Uruguay, Buenos Aires in Argentinien, Miami und Long Beach in den USA, Monaco und Berlin
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Großes Formel E-Finale in London

Das große Saisonfinale steigt schließlich am 27. Juni 2015 in der englischen Hauptstadt London. Der Denkansatz der Politik ist auf den ersten Blick recht simpel: je mehr Elektroautos, desto weniger Luftverschmutzung. Auch die Bundesregierung verfolgt dabei ein ehrgeiziges Ziel. Bis 2020 sollen eine Million E-Autos auf deutschen Straßen fahren. Ob das allein allerdings die Umwelt rettet, darf stark bezweifelt werden. Doch eines steht fest: Die Formel E leistet einen wichtigen Beitrag, um die E-Mobilität im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Denn auf der großen Show-Bühne des Motorsports wird die E-Botschaft viel schneller wahrgenommen. Und sie klingt für die Fans vielleicht auch glaubhafter als aus dem Mund eines Politikers.Bei Schaeffler waren die Vorstände schnell von dem E-Projekt mit Rennautos überzeugt. „Es geht um umweltfreundliche Antriebe, deren Entwicklung bei uns strategisch eines der Hauptfelder ist“, erklärt Professor Peter Gutzmer, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG. Als globaler Automobil- und Industriezulieferer bietet das Unternehmen Lösungen für die „Mobilität für morgen“.

Das Schaeffler-Logo ist bei jedem Rennen am Start. Was aber genau macht der Konzern alles in der Formel E? Zunächst ist der Autozulieferer natürlich exklusiver Technologiepartner des Teams Abt, der einzigen deutschen Mannschaft in der Formel E. Das bedeutet: Im ersten Schritt wirbt Schaeffler mit den Logos auf den Autos und Overalls, denn die Technik ist im ersten Jahr für alle Teams einheitlich festgeschrieben. „Danach aber wird das Reglement Stück für Stück geöffnet und wir bekommen die Möglichkeit, das Know-how der Ingenieure in den weltweiten Entwicklungszentren einzubringen, um die Weiterentwicklung des Rennautos und seiner Komponenten zu unterstützen“, erläutert Gutzmer.Und welchen Nutzen hat das Sponsoring? Ganz klar: Es erzielt eine große Aufmerksamkeit für die Marke. Vor allem aber wird laut Gutzmer durch das Engagement im Motorsport die eigene Technologie-Kompetenz transportiert. Da unterscheidet sich die Formel E in keinster Weise von der Formel 1. Zudem habe ein derartiges Sponsoring eine Strahlkraft nach innen für die weltweit mehr als 80.000 Mitarbeiter des Konzerns: „Wir können mit dem Motorsport erlebbar und auch nachvollziehbar machen, wie wir dazu beitragen, die Mobilität für morgen mit zu entwickeln.“Es bleibt also spannend. Und wenn das Dream-Team Abt/Schaeffler am Ende der Saison sogar noch den ersten Formel-E-Weltmeister der Motorsport-Geschichte feiern darf, hat sich das Engagement gleich doppelt ausgezahlt. Und wer weiß: Vielleicht wechselt der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ja irgendwann einmal die Pferde und startet in der Formel E.

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