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Frischzellenkur für BMW 5er-Reihe
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Einen großen Frühjahrsputz führte BMW bei seiner 5er-Reihe durch. Designmodifikationen vor allem im Frontbereich lassen Limousine und Touring jetzt noch eleganter wirken.

Der Innenraum wurde komplett überarbeitet sowie mit noch hochwertigeren Materialien ausgestattet. Die überarbeiteten Triebwerke sind nicht nur leistungsstärker, sondern auch verbrauchsgünstiger und damit emissionsärmer geworden. Zahlreiche, allerdings meistens optionale Neuerungen bei Fahrwerk, Sicherheit und Komfort runden die tiefgreifende Frischzellenkur ab.

Weniger ist mehr…

Mit Retuschen an den Einfassungen der Doppelniere, der Frontschürze und dem Lufteinlass sowie an den jetzt in Klarglasoptik ausgeführten Scheinwerfereinheiten schafften es die BMW-Designer, der 5er-Reihe ein noch sportlich-eleganteres Gesicht zu verpassen. Eine zusätzliche Lichtkante für den Schweller lässt die Karosserie in der Seitenansicht noch gestreckter erscheinen, während das Heck durch neue horizontale Linien breiter wirkt. Hier stimmt einmal mehr, dass weniger eben mehr sein kann.

Material vermittelt angenehmes Ambiente

Nicht ganz so zurückhaltend, aber nicht weniger effektiv gingen die Münchener bei der Umgestaltung des Innenraums vor. Das dominierende Perlglanzchrom-Design muss man natürlich mögen, aber neue hochwertige Materialien für die Oberflächen, eine grifffreundliche Gummierung der Bedienelemente und angenehme Polsterungen bei Armauflagen für die Türverkleidungen und die Mittelkonsole sorgen schon für ein angenehmes Ambiente. Aber nicht nur die Optik und Haptik wurden verbessert. So sind jetzt die Tasten für Fensterheber und Spiegelverstellung in die Armauflage integriert, die inneren Türgriffe wurde ergonomisch verbessert und die Türtaschen weisen jetzt eine Größe auf, dass man sie auch sinnvoll nutzen kann. Darüber hinaus wurde das Bediensystem iDrive mit acht frei belegbaren Favoritentasten optimiert und das Head-up Display in der Frontscheibe erweitert. Gleich geblieben ist das komfortable Raumangebot sowie das Stauvolumen, was bei der Limousine 520 und beim Touring nach Umklappen der Rückbanklehne bis zu 1650 Liter beträgt.

Motorisierungsvarianten

Für den Vortrieb bietet BMW fünf Benzin- und vier Diesel-Motoren an, bei denen es sich entweder um komplette Neuentwicklungen oder umfassend überarbeitete Treibwerke handelt. Alle sind leistungsstärker, aber ebenfalls auch verbrauchsärmer als ihre Vorgänger. Die Palette bei den Benzinern reicht von 140 kW/190 PS (523i) bis zu 270 kW/367 PS (550i). Die Selbstzünder umfassen eine Bandbreite von 120 kW/163 PS (520d) bis 210 kW/286 PS (535d) für genügend Auswahl ist also gesorgt.

Bei den Benzinern ist neben den bewährten und überarbeiteten V8 die neue Generation der Sechszylinder von Interesse, die alle über eine Benzindirekteinspritzung der zweiten Generation verfügen und durch einen verbrauchsgünstigen Magerbetrieb in einem breiten Lastbereich bis zu 4000 Umdrehungen trotz höherer Fahrleistungen weniger Benzin benötigen. Eine Kaufüberlegung wert ist dabei die optionale Sechsgang- und für besonders sportive Zeitgenossen die Sportautomatik. Bei Superfahrleistungen, die bei einem kurzem Probegalopp überprüft werden konnten, beschleunigen die Automatik-Versionen, die manuell betätigt werden können, nicht nur schneller, sondern benötigen auch weniger Sprit als die Handschalter. Bei den drei Selbstzündern ist die dritte Generation der Common-Rail-Technik verbaut, die für noch mehr Wirtdschaftlichkeit sorgt. Möglich wurde dies u.a. durch die Verwendung eines Vollaluminium-Kurbelgehäuses mit einer entsprechenden großen Gewichtsreduzierung.

Einstieg liegt bei 38.500 Euro

Die Preisspanne reicht bei den Benzinern von 38.500 (523i) bis zu 62.700 (550i) und bei den Selbstzündern von 37 250 (520d) bis zu 53 500 Euro (535d), wobei das beim 525 und 530 xi sowie 530xd optionale Allradsystem xDrive nochmals mit 2600 Euro zu Buche schlägt. Dank einer kompletten Sicherheits- und zumindest halbwegs vernünftigen Komfort-Ausstattung sicherlich kein billiges, aber faires Angebot aus München. Wenn man sich damit aber nicht zufrieden gibt und durchaus Nützliches aus der langen Zusatzaustattungsliste ordert, ist man schnell etliche Tausender mehr los und mal wieder beim Premium-Anspruch mit entsprechenden Preisen angelangt. Da dies die Klientel von BMW offensichtlich goutiert, ist den Münchenern daraus kein Vorwurf zu machen.

(ar/hhg)

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