Gebrauchte Elektroautos

Gebrauchte Elektroautos: Die Batterie entscheidet

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Neue Elektroautos sind vielen noch zu teuer. Doch wie sieht es eigentlich mit gebrauchten Stromern aus? Noch ist dieser Markt recht klein. Und deshalb sollten interessierte Autokäufer ein paar Ratschläge befolgen. Die ersten Elektroautos aus Firmenflotten haben schon den Weg auf den Gebrauchtwagenmarkt gefunden und sind in der Tat deutlich günstiger als Neuwagen.

Zum Beispiel der Renault Twizy: Den Stadtflitzer gibt es erst seit 2012, und doch ist er schon ab 4 500 Euro zu haben und damit für weniger als die Hälfte des Neupreises. Der Nissan Leaf, der 2012 noch fast 37 000 Euro kostete, wird als Gebrauchter schon ab 16 000 Euro angeboten, berichtet die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr und beruft sich auf das Internetportal mobile.de.

Doch Vorsicht: Ob ein gebrauchter Elektrowagen wirklich ein Schnäppchen ist, entscheidet der Zustand der Batterie. Da sind die Modelle von Renault, Nissan und Smart klar im Vorteil, weil bei ihnen die Batterie in der Regel nur gemietet ist. Ist sie nicht mehr leistungsfähig, wird sie vom Hersteller ausgetauscht. Bei Renault und Nissan kann der Käufer in den Batterievertrag des Vorgängers einsteigen oder einen neuen Vertrag abschließen.

Bei Autos, bei denen die Batterie mitgekauft wird, ist es wichtig, genügend Infos über den Zustand der Batterie zu erhalten. Denn im Zweifel muss nach wenigen Jahren ein neuer Akku her. Beispiel Citroen Saxo: Das Elektroauto von 2001 wird zum Schnäppchen-Preis angeboten, allerdings ohne Batterie. Eine neue Batterie kostet aber 550 bis 600 Euro pro Modul. Und davon hat die Saxo-Batterie 20.

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