Gefahrenzone Bahnübergang

Bahnübergänge bergen ein sehr hohes Unfallrisiko. So werden europaweit mindestens 600 Verkehrsteilnehmer pro Jahr Opfer von Bahnübergangsunfällen. Schuld daran sind Unkenntnis, Unachtsamkeit und Leichtsinn.

Der zum zweiten Mal stattfindende „International Level Crossing Awareness Day“ will daher auf die besondere Gefahr an Bahnübergängen aufmerksam machen. Am 22. Juni werden hierzu europaweit Broschüren verteilt, an Bahnhöfen Poster aufgehängt und in Funk und Fernsehen entsprechende Spots gesendet. Der Fernseh-Spot kann auch im Internet unter www.mostra.com/act verfolgt werden.

Über 90 Prozent aller Bahnübergangsunfälle sind laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Geschwindigkeit und damit die Gefährlichkeit der Züge: Doch ein Zug mit Tempo 140 hat einen Bremsweg von rund 1 000 Metern. Aufgrund des hohen Unfallrisikos wurde in Deutschland seit 1999 fast jeder vierte Bahnübergang beseitigt beziehungsweise durch eine Brücke oder einen Tunnel ersetzt. Jährlich werden hierzulande dafür über 500 000 Millionen Euro von Bahn, Bund und Straßenbaulastträger investiert.

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