Generation Y

Generation Y: Ein Auto ist besser als mein Auto

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Das Auto steht auch bei der Generation Y, den heute 18- bis 34-Jährigen, hoch im Kurs. Doch es muss nicht stets das eigene Auto sein, dafür aber leicht zu bedienen und variabel. Mitfahrgelegenheiten und Car-Sharing-Projekte werden zunehmend wichtiger - wie auch die Vernetzung mit der Außenwelt und die Elektromobilität. Das ergab eine von Ford in Auftrag gegebene Studie, für die das Zukunftsinstitut Frankfurt 2.000 Deutsche befragt hat.
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Handy ist wichtiger als eigenes Auto

Längst nicht mehr jeder macht mit 18 Jahren den Führerschein, und das neueste Mobiltelefon ist vielen wichtiger als ein eigenes Auto. Diese Aussagen sind immer öfter zu hören. Der Wunsch nach dem eigenen Auto ist in den Ballungsgebieten wohl nicht mehr so groß wie früher. Doch das Auto ist nach wie vor wichtig auch für jüngere Generationen. So zeigt die Studie, dass von den heute 18 bis 34 Jahre alten Bürgern, den sogenannten "Millennials", 65 Prozent ein eigenen Auto besitzen. Weitere acht Prozent haben innerhalb der Familie oder des Freundeskreises Zugriff auf ein Kraftfahrzeug. Für immerhin 53 Prozent in dieser Altersgruppe ist das Auto unerlässlich, um den Kontakt mit Freunden zu pflegen, und 28 Prozent sehen in ihm sogar ein soziales Grundbedürfnis, um im Beruf erfolgreich sein zu können. Dieser Meinung sind von den befragten 35- bis 54-Jährigen nur 22 Prozent, bei der Generation 55 Plus sogar nur 18 Prozent. Kein Wunder, dass das Auto für 44 Prozent der Millennials das im Alltag am häufigsten genutzte Verkehrsmittel ist. Doch es muss nicht zwingend das eigene Auto sein. 30 Prozent der Millennials teilen es innerhalb der Familie, 18 Prozent mit Freunden. Und immerhin 38 von 100 Befragten gaben an, sich auch gern fahren zu lassen. Für 63 Prozent der Generation Y-Angehörigen ist das Auto Mittel zum Mobilsein und muss vor allem dann zweckmäßig und bedienfreundlich eingerichtet sein, wenn es mit älteren Mitmenschen geteilt wird. Eingängige Bedienung (75 Prozent) sowie ein zuverlässiges Navigationssystem (74 Prozent) und ein flexibler Innenraum (73 Prozent) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Die Zeit des Autos als Statussymbol mit möglichst starkem Motor scheint allerdings zu Ende zu gehen.Da verwundert es nicht, dass Car-Sharing weiter in der Beliebtheit steigt. Nutzten 2014 nur 41 Prozent der Millennials Carsharing-Angebote, hochgerechnet sind das 1,5 Millionen Menschen, sind es der aktuellen Umfrage zufolge 2015 schon 1,7 Millionen. In der Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen tun dies lediglich fünf, in der Gruppe 55 plus nur drei von 100 Befragten. Wie sehr der Sharing-Gedanke das Mobilitätsverständnis der Millennials prägt, zeigt sich daran, dass sechs von zehn Millennials glauben, "Teilen statt Besitzen" könnte als Alltagsprinzip bei Mitfahrgelegenheiten und bei Parkplätzen und Pkw-Stellplätzen funktionieren. Bei der digitalen Vernetzung wünschen sich 40 Prozent der Millennials die Übermittlung von technischen Fahrzeugdaten wie Reifenluftdruck und Ölstand, um das Autofahren sicherer zu machen. Dem autonom fahrenden Auto stehen die jungen Erwachsenen eher skeptisch gegenüber: Nur drei von zehn Interviewten glauben, dass der Straßenverkehr durch sie stressfreier und sicherer würde.Wenn sie fünf Wünsche an eine Mobilitäts-Fee richten dürften, nannten die befragten Vertreter der Generation Y folgende Punkte: 67 Prozent plädierten für individuelle grüne Ampelphasen bei freien Straßen, 55 Prozent für freie Ladestationen für Elektroautos, 51 Prozent für eine automatisierte Parkplatzsuche. 47 Prozent träumen von einer automatischen Verkehrssteuerung in Echtzeit und immerhin 43 Prozent wünschen sich Systeme, die eine schnellere Mobilität mit unterschiedlichen Verkehrssystemen ermöglichen.
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