GM-Albtraum: Alles nur „Schrottkisten“
GM-Albtraum: Alles nur Bilder

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Peinlich, peinlich: So langsam müsste General Motors jedem Kunden eine Medaille geben, dessen Auto wegen eines Defektes noch nicht in die Werkstatt zurückgerufen wurde. Der einst größte Autobauer der Welt startete jetzt die Rückrufe der Nummer 39 bis 44 in diesem Jahr. Das heißt: 3,4 Millionen Autos müssen einen unplanmäßigen „Boxenstopp“ einlegen. Darunter sind auch Fahrzeuge, die gerade erst vom Band gelaufen sind. Der Hauptgrund sind schon wieder mangelhafte Zündschlösser.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der in diesem Jahr zurückgerufenen Autos auf schier unfassbare 20 Millionen. Das ist mehr als die doppelte Jahres-Produktion von General Motors. Allein die Reparaturkosten dürfen sich nach vorsichtigen Schätzungen auf etwa 1,5 Milliarden Euro belaufen, vom Imageschaden ganz zu schweigen. Die Bild Zeitung stellt bereits die Frage: „Steht die Opel-Mutter vor dem Ruin?“Vom jüngsten Rückruf der Limousinen sind mehrere Modelle der US-Marken Chevrolet, Buick und Cadillac aus den Jahren 2000 bis 2014 betroffen. Opel-Modelle sind dem Vernehmen nach nicht betroffen. GM wird den Zündschlüssel überarbeiten oder austauschen, so der Konzern. Bei den zurückgerufenen Kompaktwagen hingegen wechselt GM das Zündschloss beziehungsweise einen zu schwach ausgelegten Schalter aus.GM musste wegen der Schlampereien mit den Zündschlössern bei den Kompaktwagen bereits eine Strafe von 35 Millionen Dollar zahlen. Zudem laufen zahlreiche Klagen gegen das Unternehmen von Autobesitzern und Unfallopfern oder deren Familien, berichtet Spiegel Online. Die weitaus meisten der problematischen Autos wurden in den USA verkauft, dahinter folgen Kanada und Mexiko.

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