Grand Tour of Switzerland

Grand Tour of Switzerland: Etappe 1 – Von Basel bis Bern

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Kaum ein Land vereint so viel Einflüsse Europas auf engstem Raum wie die Schweiz. Dies kann man künftig auf rund 1.600 km der Grand Tour of Switzerland mit dem Auto sprichwörtlich erfahren. Die große Rundreise führt durch vier Sprachregionen, über fünf Alpenpässe sowie zu zwölf UNESCO-Welterbestätten und verspricht jede Menge landschaftliche wie kulturelle Höhepunkte. Wir starten unsere erste von vier Etappen in Basel. Von dort geht es über Neuchâtel bis Bern.
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Tourstart in Basel

Unserer Reise beginnt in Basel. In der malerischen Metropole am Rhein empfiehlt sich ein Rundgang durch die Altstadt, eine der wohl schönsten und am besten erhaltenen Europas. Durch die überschaubare Größe der Stadt kann man das Auto hier getrost stehen lassen. Selbst die öffentlichen Verkehrsmittel zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Vier historische und nur durch die Strömung angetrieben Rheinfähren verbinden Großbasel mit Kleinbasel.

Reise in die Vergangenheit: Rheinfelden und die Römersiedlung „Augusta Raurica“

Vom Dreiländereck am Rheinhafen von Basel kann man zu einer gemütlichen Schifffahrt in die älteste Zähringerstadt der Schweiz aufbrechen: Rheinfelden. Die Stadt am höchsten Punkt des schiffbaren Rheins erlangte vor allem durch ihre Solebäder und die mittelalterliche Altstadt internationale Bekanntheit, dabei reicht die Geschichte von Rheinfelden noch viel weiter zurück. Eine alte Römerstraße führte durch das heutige Stadtgebiet bis zur nur wenige Kilometer westlich gelegenen Römersiedlung „Augusta Raurica“, die auf das Jahr 44 v. Chr. zurückgeht. Die älteste Römerstadt auf schweizer Boden beherbergte einst 10.000 bis 15.000 Einwohner, entsprechend vielfältig sind die Gebäude, die bei archäologischen Ausgrabungen freigelegt und heute zu großen Teilen auch besichtigt werden können. Neben dem knapp 6.000 Personen fassendem Theater oder dem imposanten Jupitertempel gewähren vor allem kleine Bauten, wie eine Taverne oder eine Töpferei mit erhaltenen Ziegelbrennöfen, einen Blick in das Alltagsleben der Römermetropole.
Das roemische Theater in Augusta Raurica bei Augst im Kanton Baselland.

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Gen Süden, entlang der französischen Grenze

Auch wenn es schwerfällt, führt einen die Grand Tour of Switzerland letztendlich hinaus aus Basel. Für Wanderfreunde ist ein Zwischenstopp im Örtchen Flüh, nahe der französischen Grenze, ein absolutes Muss. Neben landschaftlich sehenswerten Strecken ist von hieraus das bekannte Benediktiner-Kloster Mariastein zu erlaufen. Ein wahres Kleinod wartet etwa eine Autostunde entfernt am Fluss Doubs auf Reisende. Die kleine Stadt St-Ursanne wurde der Legende nach von einem irischen Mönch namens Ursicinus gegründet, dessen Einsiedelei noch heute über eine steile Treppe besucht werden kann. Die Stadt selbst wuchs später um die Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert und zog Siedler wie Handwerker an. Als Highlight kann nur wenige Minuten entfernt die alte Mühle von Soubey besichtigt werden. In der 1565 erbauten Wassermühle ließen die Bauern der umliegenden Höfe noch bis 1968 ihr Korn mahlen. Mit der Grottes de Réclère wartet in dieser Region zudem ein wahres Naturwunder auf Touristen. Die Tropfsteinhöle hat eine Ausdehnung von insgesamt 1.5 km und kann bei Führungen besichtigt werden. Oberirdisch lädt der Naturpark Doubs entlang des gleichnamigen Flusses mit dichten Wäldern, malerischen Seen und jeder Menge Wanderwege zum Verweilen und Entspannen ein.
Mit der spaetromanischen Stiftskirche, den schmucken Haeusern und der alten Steinbruecke gilt St-Ursanne am Doubs als 'Perle des Jura'.

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Uhrmacherstadt und Weltkulturerbe

Auf ihrem Weg weiter nach Süden durchquert die Grand Tour of Switzerland das Hochmoor am Etange de la Gruère, das auf unzähligen befestigten Wegen zu Wandertouren einlädt. Am südlichen Ende des Moores liegt die Stadt La Chaux-de-Fonds, welche im 19. Jahrhundert zur Welthauptstadt der Uhrenindustrie aufstieg. Der Bau für neue Fabriken und Unterkünfte erfolgte als Reißbrettstadt, die besonders dank der Verbindung mit den Jugendstilbauten weltweit ihresgleichen sucht. Aus diesem Grund nahm die UNESCO La Chaux-de-Fonds - zusammen mit Le Locle – in ihre Welterbeliste auf.
Das Schloss welches Neuenburg seinen Namen gab, im Abendlicht. Heute ist das Schloss der Sitz der Kantonsregierung und des Kantonsparlamentes.

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Die Alpen im Blick

Der letzte Teil der Etappe führt die Grand Tour of Switzerland weiter nach Süden ans Ufer des Lac de Neuchâtel. Bereits von Fontaines auf halber Strecke bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf die Hochalpen, welche auf Etappe 2 durchquert werden. Letztes Ziel der ersten Etappe ist jedoch Neuchâtel, zu deutsch Neuenburg. Seinen Beinamen „Charmestadt“ verdankt Neuchâtel dem ausgedehnten mittelalterlichen Stadtkern, der von den weithin sichtbaren Silhouetten des Schlosses und der Kollegiatskirche dominiert wird. Absolut sehenswert ist das Latiéum, das größte archäologische Museum der Schweiz. Exakte Nachbildungen von am Grund des Neuenburger Sees gefundenen Pfahlbauten vermitteln den Besuchern einen beeindruckenden Einblick in das Leben in der Jungsteinzeit.

Weiter zur 2. Etappe: Auf nach Bern

Danach gilt es Abschied zu nehmen von der charmanten Stadt am Ufer des Neuenburger Sees und sich den majestätisch aufragenden Alpen zuzuwenden. Denn dort wartet schon der nicht minder interessante Beginn der zweiten Etappe auf Reisende: Bern; die laut Johann Wolfgang von Goethe „Schönste, die wir je gesehen haben“.

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