Beschluss

Groupe PSA stärkt Produktionsverbund

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Die Groupe PSA erhöht die Flexibilität des Produktionsnetzwerks, indem die Komponentenfertigung in der Nähe der Fahrzeugwerke erfolgt. Yann Vincent, Executive Vice President, Manufacturing and Supply Chain der Groupe PSA, erläutert: „Es ist entscheidend, dass wir unsere Komponentenfertigung schnell den sich verändernden Kundenwünschen sowie den Veränderungen im Antriebsmix anpassen.“ Mit den Entscheidungen will das Unternehmen die Leistungsfähigkeit seiner Werke seiner 15 Komponentenwerke in Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn und Polen bei Flexibilität, Qualität und Funktionalität steigern.

Investitionen in Werke sind Teil des PSA-Strategieplans PACE!

„Die heutigen Entscheidungen sind ein weiterer Beweis für das große Potenzial, das in der Integration von Opel/Vauxhall in die Groupe PSA steckt. Die Investitionen in unsere Werke sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Strategieplans PACE!. Bereits jetzt sehen wir handfeste Resultate, von denen unsere Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren werden“, sagte Opel CEO Michael Lohscheller. Konkret wurden jetzt Maßnahmen für drei Werke beschlossen.

Die Herstellung der Dreizylinder-Turbo-Benzinmotoren „Pure Tech“, die drei Mal in Folge „Engine of the Year“ in ihrer Kategorie wurden, wird so nah wie möglich an den Automobilwerken erfolgen. Die Produktionskapazität in den französischen Werken Douvrin und Trémery wird im Vergleich zu 2016 verdoppelt. Zudem wird die Groupe PSA „Pure Tech“-Motoren ab 2019 auch in Tichy (Polen) und Szentgotthárd (Ungarn) herstellen.

Joint Venture mit Nidec ermöglicht Produktion von Elektromotoren in Trémery

In Valenciennes (Frankreich) steigert der Konzern ab 2019 die Produktion von in Lizenz gefertigten Automatikgetrieben. Das volle Potenzial dieser strategischen Partnerschaft mit Aisin AW soll bis 2020 ausgeschöpft werden. Bislang werden diese Automatikgetriebe in Japan und China hergestellt.

Das Unternehmen wird darüber hinaus mehr manuelle Getriebe „ML“ in Metz-Borny (Frankreich) sowie „MB6“-Sechs-Gang-Schaltgetriebe in Aspern (Österreich) fertigen. Damit sollen besonders die Topmodelle und die leichten Nutzfahrzeuge des Konzerns ausgerüstet werden und der wachsende Bedarf durch Opel/Vauxhall-Pkw gedeckt werden.

Das Werk Trémery (Frankreich) wird für die Produktion von Elektromotoren ab 2019 und einen weiteren Anstieg ab 2021 vorbereitet. Dies wird durch das jüngst unterzeichnete Joint Venture mit Nidec ermöglicht. Diese Produktion wird die Elektrifizierung vorantreiben. Bis 2025 wird jede Modellreihe der Groupe PSA über ein elektrifiziertes Angebot verfügen.

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