Guerilla-Marketing: Nissan vegreift sich erneut an Porsche
Der Nissan GT-R soll selbst Porschefahrer von sich überzeugen Bilder

Copyright: auto.de

Seit Nissan das erste Mal auf Kosten von Porsche Werbung für seinen 370 Z gemacht hat, ist der Sportwagenhersteller nicht mehr besonders gut auf seinen japanischen Kollegen zu sprechen. Damals hatte Nissan Autos aus dem Hause Porsche mit der Aufschrift „Ich träume davon so schnell zu sein wie ein Nissan 370 Z“ bedrucken lassen. Porsche hatte damals schon angekündigt, Nissan verklagen zu wollen. Doch die Drohung hat anscheinend nicht viel gebracht. Denn nun hat sich Nissan an weiteren Exemplaren des Sportwagenherstellers vergriffen.

Nissan beklebt Windschutzscheiben

Im Rahmen einer Guerilla-Marketing-Kampagne haben zwei sexy Blondinen herumstehende Porsche-Wagen in der Stadt aufgespürt und anschließend deren Windschutzscheiben mit Folien beklebt, die den Nissan GT-R von hinten zeigen. Quasi frei nach dem Motto: Der Nissan GT-R ist so schnell, dem kann selbst ein Porsche nur hinterherfahren. Wie das Marketing-Video zeigt, reagierten die meisten Porschefahrer ziemlich gelassen auf die neue Deko an ihrer Windschutzscheibe.

Geht dieses Marketing zu weit?

Trotz lässiger Reaktion der meisten Porschefahrer ist diese Art von Marketing fragwürdig, schließlich vergreift sich Nissan hier an fremdem Eigentum. Dem japanischen Autobauer ist das allerdings total egal. Am Ende kommt es schließlich nur auf das Resultat der Kampagne an – und das fällt äußerst positiv auf. Nach Angaben des Herstellers folgten auf die groß angelegte Guerilla-Marketing-Kampagne 23 Prozent mehr Anfragen für Testfahrten mit dem GT-R.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen Caddy

Volkswagen Caddy: Ein Van für alle Fälle

Audi Q2.

Audi Q2: Sauber währt am längsten

GMC Hummer EV.

GMC Hummer EV: Der sanfte Riese

zoom_photo