Hankook: Reifen machen Motorsport spannender

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Reifen sind im Motorsport nicht nur schwarz und rund. Nein, sie sind auch ein ganz wichtiges Puzzle, um die Show zu verbessern und die Rennen spannender zu machen. Das werden die Fans des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) sicher bestätigen. Denn dort arbeitet Reifenhersteller Hankook intensiv mit Teams und Fahrern zusammen. Das gemeinsame Ziel: die perfekte Gummi-Mischung. Und da hat sich Hankook die Formel 1 zum Vorbild genommen, wo Pirelli Alleinausrüster ist. Wie in der Königsklasse des Motorsports sorgen auch in der DTM sogenannte „Optionsreifen“ für zusätzliche Spannung.

Diese Reifen sind extrem schnell, allerdings bauen sie auch ebenso schnell ab. Jeder Fahrer muss in einem Rennen einen Satz Optionsreifen und einen Satz Standardreifen benutzen. Das sorgt mitunter für einen richtigen Poker. Der Fahrer, der seine Gummis am besten nutzt und das perfekte Timing für den Reifenwechsel hat, der macht viel Zeit gut. Und das kann letztlich über Sieg und Niederlage entscheiden.Wie aber finden die Rennfahrer dieses Reifen-Spiel? Viele Piloten wollen den Optionsreifen gar nicht mehr wechseln, sagen die Hankook-Experten. Und warum? „Für einen Rennfahrer zählt ja nur die Schnelligkeit, die schnellste Rennrunde. Und wenn ein Rennfahrer etwas Schnelleres bekommt, dann aber auf den Standardreifen zurück muss, fragt er sich natürlich: Warum? Lasst mich doch auf dem schnelleren Reifen“, erklärt Hankook-Sportchef Manfred Sandbichler dem mid. Das sei aber nicht Sinn der Übung. Sandbichler: „Der Optionsreifen ist eben nur für eine gewisse Zeit zu gebrauchen, um die Rennen interessanter zu gestalten, und mehr taktische Varianten zuzulassen.“Von der Bedeutung der Reifen für die DTM können sich die Zuschauer schon bald wieder überzeugen. Die neue Saison beginnt am 4. Mai auf dem Hockenheimring.

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