Heinzelmännchen betanken das Elektroauto
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Das induktive Laden von Elektroautobatterien ohne Kabel wird sich durchsetzen. Dafür sprechen: Kein Kabel-Salat, kein umständliches Hantieren, kein Verlassen des Autos während des Stromtankens. Weiter ist der Kfz-Zulieferer Delphi überzeugt, dass die Ladezeiten in einigen Jahren den Tankzeiten von Benzin oder Diesel gleichen werden.

Die wichtigsten Komponenten beim induktiven Laden sind eine Primärspule, ein Magnetfeld und eine Sekundärspule. Die im Asphalt beziehungsweise in der Park- oder Ladefläche versenkte Primärspule hält die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz.

Startet der Autofahrer auf Knopfdruck aus dem Fahrzeuginnern den Ladevorgang, fließt elektrische Energie über die Primärspule, das Magnetfeld und die Sekundärspule, die im Fahrzeug eingebaut ist, in die Autobatterie.

Im Fahrzeug dürfte die Sekundärspule im Bereich des hinteren Nummernschildes untergebracht sein. Im Fahrzeugboden sehr wahrscheinlich nicht, da zumindest bei den heutigen und alsbald auf den Markt kommenden E-Fahrzeugen, von rein elektrisch bis Plug in-Hybrid, dort kein Platz vorhanden sei.

Der Wirkungsgrad der kabellosen Ladung liege bei über 90 Prozent, so Delphi-Pressesprecher Thomas Aurich. Das heißt, etwa zehn Prozent der Energie gingen verloren. Diese Quote könne aber noch reduziert werden. Absenkbar sei auch das Gewicht der Sekundärspule, derzeit ist sie 30 Kilogramm schwer.

Die Ladeplätze könnten in jede Umgebung integriert werden. Also auch auf Autobahn-Parkplätzen, wodurch dann längere Fahrten mit dem E-Wagen komfortabel möglich wären.

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