Historische Kleinstwagen – Microcars werden immer beliebter

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Microcars, wie die BMW Isetta, hier als Dreirad aus britischer Herstellung, werden immer beliebter Bilder

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Microcars, wie der Messerschmitt Kabinenroller KR 175, werden immer beliebter Bilder

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Sie sind niedlich, relativ selten und derzeit auf dem Oldtimer-Markt heiß begehrt: Goggo-Mobil, Messerschmitt-Kabinenroller oder BMW Isetta. Die Marktbeobachter von Classic Data sehen einen Trend zu Kleinstwagen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Übersee: Bei einer Auktion in den USA wurden kürzlich 200 Microcars zu Rekordpreisen verkauft.

Es sei „das Besondere, das Aufsehenerregende“, das viele Fans an den Kleinstwagen und Rollermobilen fasziniere, sagt Classic-Data-Marktbeobachter Marius Brune der Zeitschrift „Oldtimer Markt“. Auf Oldtimerveranstaltungen gelten die neugierigen Blicke meist nicht dem x-ten Porsche 911, sondern den Kleinstwagen und Rollermobilen.

Für die Preisentwicklung zähle generell wie bei den „großen“ Oldtimern Markenname und Seltenheit, so Brune. Von den kleinen Flitzern der Nachkriegszeit wurden entweder nur wenige gebaut oder es sind nur wenige erhalten, dementsprechend sind die Preise in den vergangenen Jahren in die Höhe geschnellt. Um 159 Prozent ist beispielsweise der Wert eines FMR Tg 500 – der sportlichen Variante des Kabinenrollers aus den Jahren 1957-1961 – in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Von dem auch [foto id=“464405″ size=“small“ position=“left“]“Tiger“ genannten Fahrzeug wurden nur 320 Stück gebaut, er kostet in Zustandsnote zwei mehr als 100.000 Euro. Sein populärer Bruder, der Schnewittchensarg-Messerschmitt aus den 50er Jahren hat immerhin sechs bis sieben Prozent an Wert hinzu gewonnen.

Auch Sammler in den USA haben die Microcars für sich entdeckt. Als vor ein paar Wochen die Sammlung des amerikanischen Kaugummi-Millionärs Bruce Weiner versteigert wurde, ließen sich die mehr als 500 registrierten Bieter vor Ort sowie weitere 650 Telefon- und Online-Bieter zu fünf- und sechsstelligen Kaufpreisen hinreißen. Den Höchstpreis erzielte ein FMR Tg 500, der für 322.000 Dollar unter den Hammer kam. Marktbeobachter Marius Brune allerdings relativiert die Bieterhysterie: „Die Rekordsummen sind natürlich nicht eins zu eins übertragbar und als aktuelle Wertnotierungen zu übernehmen.“ Aber auch die Marktbeobachtung sieht eine klare Richtung, „und die ist nach oben“, so Brune.

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