Holzwohnwagen: Holz-Schnitzer Teil I
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Von Gerhard Prien

Vorbei sind die Zeiten, in denen Bewohner von Bau- und Zirkuswagen überwiegend der alternativen Szene deutscher Großstädte angehörten, die auf großstädtischen Freiflächen in ihren oft phantasievoll bemalten Vehikeln lebten. Heute erwerben brave und gesetzestreue Menschen, staatstragende Bürger, die alles andere als der Prototyp des Aussteigers sind, recht nostalgisch anmutende, aber flammneue – und hochmodern ausgestattete – Holz-Caravans. Die im Stil von Zirkus- oder Schäferwagen Gehaltenen rollenden Behausungen dienen als Domizil für die jährliche Urlaubsreise, als Garten- oder Gästehaus oder schlicht als Rückzugsort, zum Lesen, zum Ausruhen, als Raucherzimmer.

Bau- und Zirkuswagen

Eine der aktuellen Neuinterpretation des Themas „mobiles Wohnen in Holz“ stammt aus Göttingen, von Axel Borghorst. Der kennt Bau- und Zirkuswagen noch aus seiner Studentenzeit, aus eigenem Erleben. Denn zu seinen seligen Studentenzeiten stellte sich Borghorst gemeinsam mit seinen Kommilitonen einen ehemaligen Zirkuswagen in den Garten der Wohngemeinschaft, als zusätzlichen Wohn- und Rückzugsraum. „Es war eine schöne Zeit“, schwelgt Borghorst in Erinnerungen. Und die hat offenbar bleibende Spuren hinterlassen und den Agraringenieur tief geprägt. [foto id=“93886″ size=“small“ position=“right“]Denn heute baut und vertreibt er solche rollenden Behausungen unter dem beziehungsreichen Namen „Wohlwagen“.

Kein „klassisches“ Camping

Doch mit „klassischem“ Camping hat der Wohlwagen jedoch so wenig zu tun wie ein Zelt mit einem Fünf-Sterne-Hotel. Das beginnt bereits beim Gewicht und den Abmessungen des Wohlwagens. Das Ding ist 9,2 Meter lang und zweieinhalb Meter breit. Und obendrein sechs Tonnen schwer. Da braucht es schon einen größeren Zugwagen, ein Traktor oder ein zugstarker Laster sind eine gute Wahl. Und, im Zugbetrieb liegt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei gerade mal 25 km/h. Also nix für die große Urlaubsreise. Das Gewicht des Wohlwagens resultiert aus seinem Aufbau, der besteht aus Stahl und Kiefernholz und ruht auf einem Zweiachser-Fahrgestell. Borghorst sieht sein Produkt konsequenterweise auch eher als Refugium für ein bis zwei Personen, die „Abstand vom Alltag suchen“ denn als Caravan.

Raumwunder

Geeignet ist der Entspannungsraum auf Rädern beispielsweise als Gästehaus, Atelier, Gartensauna, [foto id=“93887″ size=“small“ position=“left“]als zusätzliches Zimmer, Therapie-Raum, Büro oder als Wochenendhaus. Denn Platz gibt es im Wohlwagen, der von außen an den Bau-Wohnwagen des immer in Latzhosen gewandeten Peter Lustig erinnert, der einst in der beliebten Fernsehsendung „Löwenzahn“ Kindern die Welt und ihre Geheimnisse erklärte, reichlich. Gut acht Meter lang ist der Wohnraum bei einer Höhe zwischen 199 und 245 cm. Im Wohnbereich der rollenden Holzhütte gibt es Schlaf-, Wohn- und Arbeitsbereich, außerdem fürs leibliche Wohl eine Küche für zwei Personen und ein kleines Bad. Gut 22 bis 27 Quadratmeter Wohnfläche stehen, je nach Modell, zur Verfügung.

Erweiterung des Wohnraums

Und Erweiterung des Wohnraums kann ein Erker (280 cm breit, 208 cm tief) dienen. Beim Transport des Wagens wird er ins Fahrzeuginnere geschoben. Dem Erker gegenüber lässt sich eine vier Quadratmeter große Terrasse vor dem Eingang des Wagens herunter klappen. Über diese Terrasse gelangt man in die Mitte des Wagens, dominiert von hellen Hölzern und viel Licht. Rechts der Tür findet sich ein Kaminofen, der in kalten Nächten wohlige Wärme verbreitet. Höher gelegen bietet die links angeordnete Küche einen Fensterplatz für zwei. Die rechte Fahrzeugseite dient als Schlaf- und/oder Arbeitsraum. Für die Nacht klappt ein Doppelbett herunter, tagsüber ein Schreibtisch. Ein Sanitärabteil im Erker rundet die Ausstattung ab.

Je nach Ausstattung kostet der Wagen zwischen 25. und 35.000,- Euro. Für alle Zeitgenossen, die in gesetztem Alter auch mal Peter Lustig spielen wollen.

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Gast auto.de

Juli 22, 2009 um 11:52 pm Uhr

bite um rik ruf teiiefon 0171,9229725

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