Honda VFR1200F: Neuer V-Mann
Honda VFR1200F: Neuer V-Mann Bilder

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Die komplett neu entwickelte VFR 1200 F von Honda kommt mit 127 kW/172 PS starkem V4-Triebwerk, Kardanantrieb und innovativer Verkleidung ab Februar 2010 für 14 900 Euro auf den Markt. Zum dreißigjährigen Jubiläum der Honda-V4-Motorentechnologie steht auch die VFR 1200 F für Innovation aus Tradition, der dynamische Sporttourer ist ein Technologieträger mit zahlreichen Hightech-Merkmalen.

Das Herzstück

Das beginnt bereits beim Herzstück, dem flüssigkeitsgekühlten V4-Motor mit 1 237 ccm Hubraum: Der Zylinderwinkel beträgt wie bei den Honda MotoGP-Racern 76 Grad; Unicam-Vierventil-Zylinderköpfe aus dem Motocross-Bereich [foto id=”116164″ size=”small” position=”right”]reduzieren die Bauhöhe, ein Kurbelwellen-Hubzapfenversatz von 28 Grad erübrigt eine Ausgleichswelle. Damit erlöst der V4 souveräne 129 Nm maximales Drehmoment und die satte Leistung von 127 kW/172 PS, die elektronisch gesteuert eingesetzt werden.

Statt herkömmlicher Drosselklappenbetätigung steuert ein Throttle-by-Wire-System die PGM-FI-Benzineinspritzung mit den gewünschten Befehlen an. Das System funktioniert ohne Verzögerung, die VFR hängt sauber am Gas und setzt Fahrbefehle exakt um. Eine ausgezeichnete Laufruhe gibt es obendrauf. Im unteren Drehzahlbereich gibt sich der Motor zahm und zurückhaltend. Ab 4 000 Touren schiebt er kräftig voran, aber zwischen 6 000 und 10 000 U/min legt der Wolf den Schafspelz ab und hetzt über den Asphalt. Für entsprechende akustische Untermalung sorgt dann eine geöffnete Auslassklappe im Schalldämpfer, die der VFR eine aggressiv-bellende Note verleiht.

Den Weg in Richtung Tourer

Für sportliches Herunterschalten im Sechsganggetriebe ist die Japanerin mit einer Antihopping-Kupplung versehen, die nach dem gleichen Prinzip wie bei der supersportlichen CBR 1000 RR Fireblade funktioniert. Stammen alle diese Errungenschaften aus dem Supersportbereich, so weist der erstmals in der [foto id=”116165″ size=”small” position=”left”]VFR-Geschichte zur Kraftübertragung eingesetzte Kardanantrieb den Weg in Richtung Tourer. Zahlreiche konstruktive Kniffe reduzieren normale Lastwechselreaktionen auf ein Minimum, plötzliche Gaskorrekturen bei niedrigen Drehzahlen provozieren jedoch Bewegungen aus dem Antriebsstrang. Fahrwerkseitig setzt Honda bei der VFR 1200 F auf einen Aluminiumguss-Brückenrahmen, das Vorderrad wird von einer Upside-Down-Telegabel geführt, hinten kommt eine formschöne, sportliche Einarmschwinge zum Einsatz, in der die Kardanwelle läuft.

Voll ins Motorrad integriert

Als Besonderheit des V4-Motorenabstimmung sind die beiden mittleren Zylinder nach hinten, die äußeren nach vorn gerichtet. Durch die schmale hintere Zylinderbank ergibt sich eine Wespentaille, die dafür sorgt, dass der Fahrer voll ins Motorrad integriert wird. Mittelgroße Fahrer genießen einen perfekten Knieschluss, fürs lässige Touren sind indes die Rasten einen Tick zu weit vorn und zu hoch montiert. Die Ergonomie passt jedoch ausgezeichnet für die engagierte Kurvenhatz. Dann sucht und findet der Fahrer eine vorderradorientierte Haltung mit viel Feedback von Fahrwerk und Reifen.

Fahrstabilität und Souveränität

Sehr sensibel reagieren die Federelemente schon auf kleine Bodenunebenheiten, ohne es an sportlicher Straffheit vermissen zu lassen. Gabel wie Federbein genügen hohen sportlichen Weihen, sie halten die VFR auch beim Gewaltritt durch viele schnelle Bögen hintereinander exakt auf der Linie und liefern ein tolles Gefühl von Fahrstabilität und Souveränität. Exakt, neutral und zielgenau biegt die 1200er in die Kurven. Die mit 267 Kilogramm nicht [foto id=”116166″ size=”small” position=”right”]gerade leichtgewichtige VFR gibt sich höchst agil und lässt den Fahrer ihre Pfunde nur in engen Wechselkurven und beim Rangieren spüren. Auf den gewundenen Landstraßen dürfte selbst ein ausgewachsenes Supersportmotorrad kaum dynamischer seine Bahnen ziehen.

Combined-ABS

Den Fahrgenuss perfekt macht das sportlich abgestimmte Combined-ABS mit zwei 320er Bremsscheiben und Sechskolben-Festsattel vorn sowie einer Scheibe hinten mit Doppelkolben-Schwimmsattel. Mit knackigem Druckpunkt und erst sehr spät regelndem ABS verzögert die VFR sportiv und in jeder Lage absolut vertrauenserweckend. Ein winziges Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage stört nicht wirklich.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Sportgeister; Unverwechselbare Anmutung bei Dunkelheit; Fazit; techn. Daten und Preis

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Sportsgeister

Mit ihrer Agilität, der Dynamik und den gebotenen Fahrleistungen kann die neue VFR Sportsgeister befriedigen. Tourenqualitäten steuert die neuartige Verkleidung bei, die in zwei Lagen übereinander aufgebaut ist und dadurch die Luftströme zielgenauer umleiten kann: Der Windschutz ist hervorragend, Kopf, Oberkörper und Beine bleiben von jeglichen Wirbeln verschont. Einzig die Geräusche im Helm fallen laut aus, doch dagegen helfen bekanntlich Ohrstöpsel. Weiteres Tourenzubehör umfasst beispielsweise ein in Fahrzeugfarbe gehaltenes Koffersystem, das ohne Werkzeug schnell an- und abgebaut ist und sich harmonisch in die dynamische Linie der VFR einfügt.

Unverwechselbare Anmutung bei Dunkelheit

Geschmacksache ist sicherlich die neu gestaltete Frontpartie mit dem sogenannten X-Face-Scheinwerfer, bei der sich die Linien x-förmig kreuzen und zwei seitliche LED-Streifen den Scheinwerfer flankieren. [foto id=”116222″ size=”small” position=”right”]”Positionslichter” in den Spiegeln sorgen für eine unverwechselbare Anmutung bei Dunkelheit.

Fazit

Mit der neuen VFR 1200 F hat Honda einen Technologieträger auf die 17-Zoll-Räder gestellt, der als V-Mann erfolgreich eine Brücke zwischen Sport und Tour schlägt, dabei aber die sportiven Seiten deutlich betont. Qualitativ erfüllt die VFR die gehobenen Ansprüche der Tourenklientel, was gleich drei Jahre Garantie und die auf kundenfreundliche 12 000 Kilometer ausgedehnten Wartungsintervalle unterstreichen. Für 14 900 Euro kann man sich ab Februar 2010 von den frisch gewonnen VFR-Vorzügen überzeugen.

 

Datenblatt: Honda VFR 1200 F – Straßenmotorrad
 
Motor: flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Viertakt-76°-V-Motor, vier Ventile je Zylinder, elektronische Kraftstoffeinspritzung, geregelter Katalysator, Sechsganggetriebe, Kardanantrieb, Aluminium-Brückenrahmen, Upside-Down-Telegabel vorn, Einarmschwinge mit angelenktem Federbein hinten
Hubraum: 1 237 ccm
Leistung: 127 kW/172 PS bei 10 000 U/min
max. Drehmoment: 129 Nm bei 8 750 U/min
Sitzhöhe: 815 cm
Tankinhalt: 18,5 l
Gewicht vollgetankt: 267 kg
zul. Gesamtgewicht: 463 kg
Preis: 14 900 Euro

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