HRC bestätigt Okadas-Pneumatikeinsatz: Nach sieben Jahren ein Testrennen
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(adrivo.com) Die Honda Racing Corporation (HRC) hat am Sonntag offiziell bestätigt, dass Tady Okada bei seinem Wildcard-Einsatz in Mugello den neuen Honda-Motor mit pneumatischen Ventilen ausführen wird. Dabei soll der Japaner schauen, wie sich das Aggregat im Renneinsatz so macht und ob es zuverlässig genug ist, um an die Werksfahrer übergeben zu werden. Für Okada wird das Wochenende aber auch so schon aufregend genug. "Mein letzter Grand Prix war auf Phillip Island im Jahr 2000, es sind also mehr als sieben Jahre seit meinem letzten Rennen bei den GPs", erzählt er.

Der Japaner freut sich auf seinen Auftritt in Mugello und er ist auch überzeugt davon, dass die lange Gerade dem neuen Motor zugute kommen sollte. "Endlich ist er bereit für das Rennen", meint Okada. An Mugello hat er einige Erinnerungen, da er bei den 500ern dort gute Ergebnisse holen konnte, aber auch stürzte. "Ich war 1999 auf dem Podest, aber 1998 habe ich mit Mick Doohan um die Führung gekämpft, als ich einen Highsider hatte und ein Handgelenk brach. Die Strecke ist sehr technisch, mit schwierigen Rechts- und Linkskurven."

Bei den Stammfahrern ist die Stimmung für das Wochenende gemischt. Dani Pedrosa will beim Test in Le Mans gute Fortschritte gemacht haben und glaubt, wieder vorne mitfahren zu können. "Wir haben in den kommenden Wochen viele Rennen, also ist es wichtig, einen guten Rhythmus zu finden und den zu halten", sagt der Spanier. Mugello gefällt ihm, da die Atmosphäre in dem engen Tal großartig ist und die Strecke eine gute Herausforderung bietet. "Der Kurs ist sehr schnell, also muss man sich überall 100 Prozent konzentrieren, wenn man schnell sein will und man muss viele Risiken nehmen. Man braucht so viel Kurvengeschwindigkeit wie möglich und man braucht eine stabile Maschine, die bei allen Richtungsänderungen schnell ist. Man braucht eine Balance zwischen aggressivem und weichem Fahrstil, während man auf harten Reifen fährt, denn die Strecke beansprucht die Reifen sehr", erklärt er und meint, dass es Zeit für eine Neuasphaltierung wäre, da es wellig wird.

Nicky Hayden rechnet seinerseits mit einem schwierigen Wochenende, da ihm aktuell etwas auf die Spitze fehlt. "Wir wissen, dass es da ist, wir müssen es nur alles hinbekommen", betont der Amerikaner. Auf Mugello freut er sich trotzdem, denn er hält es für eine der besten Strecken und eines der besten Rennen des Jahres. "Die Atmosphäre ist recht einzigartig. Die Strecke hat von allem etwas. Die große Gerade sieht gerade aus und auf dem Fernseher einfach, aber wenn man im Sattel sitzt, da ist eine leichte Ecke über eine Kuppe drin. Das Vorderrad hebt dort ab, als kann man sich nicht zu sehr hinein lehnen oder auf dem Lenker hängen", sagt Hayden.

Die vielen Schikanen fallen ihm positiv auf, denn sie sind schnell und nicht so eng wie auf anderen Strecken. "Da wird recht flott die Richtung gewechselt. Es gibt auch viele Bergauf- und Bergab-Passagen und einige Bergab-Kurven, die recht schwierig sind, also braucht man eine Front mit Gefühl – da muss man der Front voll vertrauen. Die Oberfläche ist recht abgenutzt, recht wellig und rau", erklärt er.

adrivo Sportpresse GmbH

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