Hustensaft kann Führerschein kosten

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Auf die Einnahme von Medikamenten ist etwa jeder vierte Verkehrsunfall in Deutschland zurückzuführen. Und gerade während der Erkältungszeit schlucken viele Menschen Heilmittel, um gut durch den Tag zu kommen. Doch es brauchen gar keine starken Medikamente sein, manchmal reicht schon ein einfacher Hustensaft, um fahruntauglich zu sein.

So gibt es viele Hustensäfte, die verschreibungspflichtig sind, sie enthalten häufig Codein. Das ist ein Wirkstoff, der eigentlich ein Betäubungsmittel ist, und ein Opiat, das auch die Wahrnehmung verändert. Man tut sich dann schwer, sich an andere Lichtverhältnisse zu gewöhnen und ist in Bezug auf die Fahrtauglichkeit stark beeinträchtigt.

Aber auch frei verkäufliche Medikamente, wie beispielsweise Schmerz- und Rheumamitteln, haben Nebenwirkungen. Hier sollte man immer genau den Beipackzettel lesen. Denn viele Medikamente dieser Art beeinträchtigen das Wahrnehmungsvermögen und die Reaktionsfähigkeit, das wird häufig unterschätzt.

Wenn man durch Medikamente nachweislich unsicher fährt oder gar einen Unfall verursacht, dann sind die Konsequenzen ähnlich wie wenn man unter Drogeneinfluss fährt. Also im Zweifelsfall lieber das Auto stehen lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, rät Gerhard Laub vom TÜV Süd. Denn es drohen drastische Strafen. Bußgeld, Fahrverbot oder sogar Freiheitsstrafen können nach einem Unfall durch die Einnahme von Medikamenten auf einen zukommen.

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