Hyundai Tucson

Hyundai Tucson: Alter Name, neue Stärken
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Offiziell zeigt Hyundai den Nachfolger des ix35 erst auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März, wir durften jedoch schon einmal vorab in Berlin einen Blick auf den neuen Hyundai Tucson werfen. Ja, richtig gelesen. Der neue Crossover heißt auch bei uns wieder Tucson, außerhalb Europas war man von diesem Namen ohnehin nie abgerückt. Stilistisch rückt der Neue nah an den Santa Fe, für den Chefdesigner Peter Schreyer viel Lob uns einige Auszeichnungen erhalten hatte.

Form follows Design

So darf dann auch der Tucson mit wuchtiger Front und riesigem Kühlergrill vorfahren. Die Seitenlinie hingegen präsentiert sich wie beim größeren Verwandten mit dem schmalen Fensterband dynamisch, die prägnanten schwarzen Schutzleisten an den Kotflügeln betonen den SUV-Charakter. Das wirkt von außen zwar attraktiv, schmeckt von innen aber nicht allen Fondpassagieren. Das Seitenfenster reicht in unserem Fall (1,76 Meter groß und eher Sitzriese) auf der Rücksitzbank bis zur Schulter. Auch das recht schmale Heckfenster und das winzige kleine hintere Dreiecksfenster sorgen für eine optische Enge, die im Kontrast zur tatsächlichen Raumfülle steht. Der Hyundai Tucson ist sechseinhalb Zentimeter länger als der ix35 und bietet drei Zentimeter mehr Radstand. Da mangelt es hinten weder an Knie- noch an Kopffreiheit und die Sitzflächen bieten viel Beinauflage. Das Kofferraumvolumen legte um fast 50 Liter auf nunmehr 513 Liter zu. Mit einem Hebel unten an der Sitzbank klappen die Lehnen in einem Zug nach vorne und schaffen eine ebene Ladefläche.
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Motoren

Wenn der Tucson im Herbst 2015 auf den Markt kommt, erfüllen die überarbeiteten Motoren die Euro-6-Norm. Ein neuer Turbobenziner mit 129 kW / 176 PS erweitert die Auswahl. Er stammt aus dem i30 Turbo und wurde für den Einsatz im Kompakt-SUV modifiziert. In Verbindung mit ihm führt Hyundai auch das erste Doppelkupplungsgetriebe für die Baureihe ein.
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Ausstattung

Mit Toter-Winkel-Warner, Verkehrszeichenerkennung und einem aktiven Spurhalteassistenten sowie rückwärtiger Querverkehrswarnung und Bremsautomatik inklusive Fußgängererkennung ist der Tucson technisch auf der Höhe der Zeit. Belüftete Vorder- und beheizbare Rücksitze, ein Einparkassistent auch für Querlücken, eine elektrische Heckklappe und ein schnelleres Navigationssystem mit sieben Jahren kostenlosem Karten-Update gehören zu den auf Wunsch erhältlichen Annehmlichkeiten. Wer dem jungen, dynamischen Auftritt des neuen Hyundai innen noch mehr Rechnung tragen möchte, der kann auch zu einer Lederausstattung in Weinrot greifen.

Video: Hyundai Tucson 2015

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