Infiniti

Infiniti setzt auf Sport, Strom und Spannung
Infiniti setzt auf Sport, Strom und Spannung Bilder

Copyright: auto.de

Infiniti setzt auf Sport, Strom und Spannung Bilder

Copyright: auto.de

Infiniti setzt auf Sport, Strom und Spannung Bilder

Copyright: auto.de

Künftig definiert sich die Nissan-Tochter und das Premium-Label Infiniti offensichtlich mehr als bisher über Umweltfreundlichkeit und Sportlichkeit: Diesen Ansatz unterstreicht das neue Sportwagenkonzept Infiniti Emerg-E, das die Japaner in Genf enthüllten.

Ebenso die Bestätigung über die Produktion einer limitierten Sonderausgabe des Infiniti FX und die effizienter mit Energie haushaltende Vollhybridlimousine M35h. Alle Neuheiten werden auf dem 82. Internationalen Auto-Salon in Genf gezeigt. Wobei das Concept-Car Emerg-E schon mit seinem Design den Weg zum spektakulären Auftritt weist. Das Mittelmotorauto wirkt wie aus zwei Muskeln aufgebaut, die durch ein Bündel von Sehnen miteinander verbunden sind. Vorne schnüffelt die Schnauze zwei Finger über dem Asphalt, dann buckelt sich eine Dachkuppel, eingespannt zwischen die schier berstenden Radhäuser und das Auto nimmt dann ein muskulöses Ende: die Formensprache extremer Sportlichkeit auf vier Rädern.

Allerdings in Verbindung mit einer Antriebsart aus der Zukunft: Zwei Elektromotoren sowie der Range Extender (ein Dreizylinder-Benzinmotor zur Verlängerung der Reichweite) sollen mit einer Leistung von 300 kW/408 PS für Fahrleistungen jenseits aller Tempolimits sorgen. Aus dem Stand soll der Mittelmotorsportwagen völlig unspektakulär in knapp vier Sekunden auf 100 km/h schnurren und nach 30 Sekunden bereits 200 km/h erreichen. Damit wandert jeder Pilot, zumindest in der Schweiz, wahrscheinlich sofort hinter Gitter. Dass der Infiniti Emerg-E nach Normmessung lediglich 55 Gramm Kohlendioxid je km von sich gibt, wird die Ordnungshüter kaum nachhaltig beeindrucken. Auch die Tatsache, dass die kompakte [foto id=“408468″ size=“small“ position=“left“]Infiniti-Flunder (Länge 4,46 Meter und Höhe: bis zur Hüfte des Fahrers) im Stadtverkehr bis zu 50 Kilometer völlig emissionsfrei zurück legen kann, erscheint nicht geeignet, der schweizerischen (Un)Gerechtigkeit zu entgehen.

Dabei haben die eidgenössischen Gendarmen wohl noch gar keine Ahnung von dem eigentlichen Infiniti-Überhammer: Nicht präsentiert, aber bestätigt wurde in Genf die limitierte Produktion des FX Sondermodell „Sebastian Vettel“. Diese Sonderserie (nur 200 Einheiten für Europa und den Mittleren Osten) auf Basis des FX 50 S Premium hält im Kleid eines schnittigen SUV unternehmungslustige 309 kW/420 PS bereit und zeigt mit einem heftigen Heckspoiler, dass sich Infiniti nicht mehr nur in nobler Zurückhaltung, sondern als ernsthafter Konkurrent für die Premium-Sportwagen und üppig motorisierten SUVs aus Europa präsentieren möchte. Der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel fährt seine Rennen zwar bei Red Bull mit dem Renault-V8, fungiert aber als Markenbotschafter für die Nissan-Tochter Infiniti.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fahrvorstellung Mazda CX-5: Die inneren Werte zählen

Fahrvorstellung Mazda CX-5: Die inneren Werte zählen

Vorstellung BMW M5 CS: Sammlerstück mit extremer Leistung

Vorstellung BMW M5 CS: Sammlerstück mit extremer Leistung

Fahrvorstellung Audi SQ5 TDI Sportback: Diesel statt Otto

Fahrvorstellung Audi SQ5 TDI Sportback: Diesel statt Otto

zoom_photo