Pkw-Markt

Internationale Pkw-Märkte entwickeln sich uneinheitlich

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Nach einem starken Vormonat haben sich die Pkw-Märkte der Welt im April 2017 unterschiedlich entwickelt. Europa, die USA und China legten eine Verschnaufpause ein. Auch Brasilien legte wieder den Rückwärtsgang ein. In Russland ging es hingegen weiter aufwärts.

Neuzulassungen in Europa gehen zurück

Der europäische Automobilmarkt gab im April zum ersten Mal in diesem Jahr auf 1,2 Millionen Einheiten (-7%) nach. Von den fünf größten Einzelmärkten konnte lediglich Spanien (+1 %) zulegen. In Italien (-5 %), Frankreich (-6 %) und Deutschland (-8 %) gingen die Neuzulassungen einstellig zurück. Im Vereinigten Königreich ging der Absatz um ein Fünftel zurück. Zum europäischen Automobilmarkt zählen neben den 28 EU-Mitgliedsstaaten auch die EFTA-Länder Island, Norwegen, Schweiz. Fast alle Einzelmärkte des europäischen Pkw-Marktes konnten im bisherigen Jahresverlauf zulegen. Mit mehr als 5,5 Millionen Neuzulassungen steht der Markt aktuell vier Prozent im Plus.

Der US-Markt für Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) verbuchte im April im vierten Monat in Folge einen Rückgang. Das Verkaufsvolumen ging um fünf Prozent auf 1,4 Millionen Neufahrzeuge zurück. Während der Absatz klassischer Pkw deutlich sank (-12 %), blieben die Verkäufe von Pick-Ups und anderen leichten Trucks stabil (±0 %). Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 5,4 Millionen Fahrzeuge (-2%) verkauft.

Asiatischer Markt legt zu

Das Absatzvolumen auf dem chinesischen Markt lag im April bei rund 1,7 Millionen Neuwagen (-2%). Seit Januar stiegen die Pkw-Verkäufe um fast vier Prozent, insgesamt wurden 7,4 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Das Neuzulassungsvolumen in Japan stieg im April um zehn Prozent auf 297 300 Einheiten an. Damit wächst der Markt nun seit genau sechs Monaten in Folge. In den ersten vier Monaten 2017 erhöhte sich der Fahrzeugabsatz in Japan um acht Prozent auf mehr als 1,6 Millionen Neuwagen.

In Indien hat der Pkw-Markt im abgelaufenen Monat weiter an Fahrt gewonnen. Mit einem Plus von 15 Prozent wuchs das Marktvolumen so stark wie zuletzt im September 2016. Es wurden 277 600 Neuwagen verkauft. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz mit 1,1 Millionen Fahrzeugen ebenfalls zweistellig über dem Vorjahreszeitraum (+12 %).

Der russische Light-Vehicle-Markt legte im April um rund sieben Prozent zu. Der Absatz stieg auf 129 500 Einheiten. Im Zeitraum Januar bis April betrug das Wachstum drei Prozent, auf nun 451 900 Neuwagen.

In Brasilien sank der Light-Vehicle-Markt um drei Prozent auf 152 600 Neufahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf sank das Marktvolumen um zwei Prozent auf nun 613 200 Einheiten.

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