IW-Institut meldet Rückgang der Straßenverkehrskosten
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Die durch Lärm, Luftverschmutzung und Verkehrsunfälle verursachten Kosten des Straßenverkehrs in Deutschland sind zwischen 2005 und 2010 um 15 Prozent gefallen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind sinkende Schadstoff- und CO2-Emissionen sowie niedrigere Verkehrsopferzahlen die beiden Hauptgründe für die Kostenreduzierung. Der prozentuale Rückgang entspricht einer Kostenverminderung von 6,35 Milliarden Euro.

Die Berechnung für die Straßenverkehrskosten ist kompliziert. Die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs lassen sich laut dem IW mit praktischen Belegen und theoretischen Annahmen zu den Kosten für Lärm, Emissionen und Unfallzahlen berechnen und sind politische Größen. Die Beträge werden als Nachteile quantifiziert und je nach politischem Standort mit 40 Milliarden, 75 Milliarden oder bis zu 130 Milliarden Euro veranschlagt.

Unsichere Faktoren für die Berechnung der Straßenverkehrskosten sind zum Beispiel die Umrechnung von persönlicher Betroffenheit bei Straßenverkehrsunfällen oder die Einschätzung des bei Unfällen entstehenden Leids. Allerdings gibt es auch messbare Größen und an deren Veränderung machte jetzt das IW seine Rechnung fest.

Laut den Experten haben sich die Klimaschäden unter anderem durch die vorgeschriebenen Rußpartikelfilter bei Pkw mit Dieselmotor sowie durch sparsamere Autos um fast ein Drittel reduziert. Starken Einfluss auf den Rückgang der Straßenverkehrskosten haben nach IW-Angaben auch die gesamten Unfallkosten mit einer Reduzierung um 17 Prozent. Denn zwischen 2005 und 2010 ging die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen getöteten Personen um 30 Prozent zurück. Die Zahl der Schwerverletzten verminderte sich im gleichen Zeitraum um 16 Prozent. Die Gründe für diese erfreuliche Entwicklung, sind im technischen Fortschritt bei der Sicherheit der Autos zu finden.

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