Jahresbilanz: Klares Minus bei Freizeitfahrzeugen

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Die Zulassungszahlen von Freizeitfahrzeugen in Deutschland sind bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 eingebrochen. Von Januar bis einschließlich Dezember wurden 17 556 Reisemobile neu zugelassen, was laut dem Caravaning Industrie Verband (CIVD) einem Rückgang von 16,1 Prozent entspricht.

16 719 in Deutschland neu angemeldete Caravans bedeuten ein Minus von 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu anderen europäischen Freizeitfahrzeugmärkten ist Deutschland jedoch noch glimpflich davon gekommen. Nach Schätzungen der European Caravan Federation (ECF) sind 2009 europaweit mit 67 700 verkauften Einheiten insgesamt 21,1 Prozent weniger Reisemobile zugelassen worden als noch im Vorjahr. Die Zulassungszahlen von Wohnanhänger sind um 18,5 Prozent auf 86 100 Caravans zurückgegangen. Vor allem die skandinavischen Märkte sind betroffen, sie haben im Schnitt ein Minus von deutlich über 30 Prozent verbucht.

Für das Jahr 2010 erhofft sich die Caravaning-Branche eine leichte Verbesserung. Mehr als 40 Prozent der Wohnanhänger-Hersteller erwarten laut einer Umfrage des CIVD stabile oder gar leicht steigende Verkaufszahlen, bei den Reisemobilbauern rechnen gar drei Viertel mit einem stabilen beziehungsweise steigenden Absatz. Nachdem die deutschen Unternehmen im Vorjahr ihre Produktion aufgrund von Auftragseinbrüchen und hohen Lagerbeständen zurückgefahren hatten, gehen die Hersteller und Zulieferer für 2010 von wieder ansteigenden Produktionszahlen aus.

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