Kahle und Göbel wollen im Škoda 110 R den dritten Sieg
Kahle und Göbel wollen im Škoda 110 R den dritten Sieg Bilder

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Die deutschen Rallyemeister von 2010, Matthias Kahle und Peter Göbel, streben bei der morgen beginnenden AvD-Histo-Monte (17.-20.2.2011) nach 2008 und 2009 ihren dritten Gesamtsieg an. Die Gesamtvierten des Vorjahres starten bei der Oldtimerrallye auf den Spuren der legendären Rallye Monte Carlo mit einem Škoda 110 R (Baujahr 1971).

Insgesamt nehmen 60 Teams an der 1700 Kilometer langen Wettfahrt für Old- und Youngtimer von Hanau nach Monte Carlo teil. Darunter sind vier historische Škoda. Der älteste ist ein 1000 MB de Luxe (Baujahr 1966), der jüngste ein 105L (Baujahr 1985). Für die tschechische Traditionsmarke steht die Teilnahme bei der 17. Auflage der Oldtimerrallye unter einem ganz besonderen Motto, da die tschechische Marke in diesem Jahr 110 Jahre Motorsport feiert.

Bei der AvD-Histo-Monte sorgt Škoda auch für die notwendige Mobilität der gesamten Organisation. 15 Allradfahrzeuge der Baureihen Octavia, Yeti und Superb stehen der Fahrtleitung und den Helfern zur Verfügung.

Aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau führt die anspruchsvolle Route über die Etappenziele Colmar im Elsass und Archamps in den Savoier Alpen nahe der französischen Grenze zur Schweiz in das mondäne Fürstentum an der Mittelmeerküste. Beim Start in Hanau zeigt das Autohaus Preuss als heimischer Skoda Partner auf dem Marktplatz Flagge. Die hessische Stadt zählt zu den traditionellen deutschen Startorten der Rallye Monte Carlo, die noch bis in die 1980er Jahre als Sternfahrt ausgetragen wurde.

Vor 100 Jahren hatte die berühmte Rallye ihre Premiere und gilt als älteste Veranstaltung dieser Art auf der Welt. Bereits 1912 stand zum ersten Mal ein Auto aus Mlada Boleslav am Start. 1936 feierten Ingenieur Jaroslav Hausman und Zdenek Pohl mit einem offenen Škoda Popular den zweiten Platz in ihrer Klasse, für den sie die Strecke von 4000 Kilometer vom Startort Athen aus nach Monte Carlo meisterten. Mit dem Popular Sport Monte Carlo wurde damals ein exklusives Sondermodell aufgelegt. In den 1960er Jahren sorgte der Octavia für mehrere Klassensiege in Folge. 1961 fuhr Esko Keinänen bis auf den sechsten Platz im Gesamtklassement vor. Mit dem 130 RS feierte das Werksteam aus Mladá Boleslav 1977 den Doppelsieg in der Tourenwagen-Kategorie bei der „Monte“. 1994 legte die Werkscrew Pavel Sibera / Petr Gross im Škoda Favorit mit ihrem Klassensieg bei der Monte Carlo den Grundstein zum Weltmeistertitel in der Zweiliter-Kategorie.

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