Kein Fahrradkauf ohne Probefahrt
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Ein Fahrrad ist genauso wenig ohne Probefahrt zu kaufen wie ein Auto. Darauf verweist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Dabei ist wichtig, dass der Kaufwillige nicht nur eine weniger Meter zurücklegt, sondern die Räder ausgiebig unter Alltagsbedingungen testet. Wer Tag für Tag Steigungen oder Kopfsteinpflaster bewältigt, muss derartige Streckenabschnitte testweise befahren.

Auch alltagsübliches Zubehör wie Gepäcktaschen fallen unter das Testprogramm. Neben den Überlegungen zu Einsatzzweck, Aussehen, Ausstattung oder Preis halten die Fachleute auch den praktischen Vergleich für wichtig, weil nur so festzustellen ist, ob Rad-Größe und Sitzposition zum Kunden passen. Der ADFC befürwortet den Kauf im Fachhandel, denn dort können Verbraucher erfahrenes Personal und gute Beratung erwarten. Die Interessenten, so lautet ein weiterer Tipp, müssen mehrere Fahrräder Probe fahren und überlegen, ob eventuell Komponenten wie Sattel oder Lenker auszutauschen sind.

Erst nach einigen Kilometern Fahrt, betonen die Fachleute, „bekommt der Fahrer eine Vorstellung davon, wie gut das Fahrrad in Kurven liegt, wie sich die Bremsen verhalten oder die Schaltung funktioniert“. Vorsicht ist bei den ersten Bremsversuchen angebracht: Neue Systeme könnten unerwartet stark verzögern, weshalb eine Vollbremsung mit ungewohnter Technik besser außerhalb des Straßenverkehrs stattfinden sollte. Wird das Rad bei einer Probefahrt beschädigt, ist der Fahrer zwar nicht in jedem Fall schadensersatzpflichtig, „aber zu einem Mindestmaß an Sorgfalt im Umgang mit dem Testrad ist jeder verpflichtet“.

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