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Kenia und Äthiopien: VW sucht neue Märkte

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Auch für einen Giganten wie Volkswagen gibt es noch weiße Flecken auf der automobilen Landkarte. Und diese gilt es jetzt zu erobern. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung „Automobilwoche“ haben derzeit Kenia, Äthiopien und Ecuador höchste Priorität. „Um neue Märkte zu erschließen, werden wir das Wissen aus den Regionen mit den Erfahrungen aus der Zentrale vereinen“, sagt Christian Eisenlohr, Generalsekretär Marke Volkswagen. Damit werde man kurz- bis mittelfristig neue Märkte erfolgreich erschließen. Für die Anlieferung vorgefertigter Auto-Bausätze auf dem kostengünstigen Seeweg böten die Küstenstaaten Ecuador und Kenia die besten Voraussetzungen.

Äthiopien wäre über den Hafen von Dschibuti gut zu versorgen. Bei der Festlegung der Modelle für Chancenmärkte werden die Entscheider der neuen VW-Baureihen „Small“ und „Compact“ eingebunden. Auch die für 2018 geplanten „Budget Cars“ sind eine Angebotsoption für die Zukunftsmärkte. „Mit der Organisation nach Baureihen bin ich früher als Porsche-Chef gut gefahren“, sagte VW-Konzernlenker Matthias Müller am Rande der Detroit Motor Show: „Wir werden sie auf weitere Marken ausweiten.“

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