Kfz-Versicherungswechsel: Noch ist alles möglich

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Von auto.de-Redakteur Ingo Koecher

Ein Wechsel der Kfz-Versicherung ist auch nach dem 30. November noch möglich. Vom Sonderkündigungsrecht können all diejenigen Gebrauch machen, denen in diesen Tagen eine Beitragerhöhung zugeht.

Genau prüfen!

Und dabei sollte das Schreiben der Versicherung genau geprüft werden. Der ADAC weißt darauf hin, dass Versicherer bisweilen Beitragserhöhungen verdeckt an ihre Kunden weitergeben. Dies sei der Fall, wenn der Halter in eine günstigere Schadens- oder Regionalklasse eingestuft würde, am Ende jedoch der Beitrag davon unberührt bliebe.

Sonderkündigungsrecht

Auch aufgrund versteckter Preiserhöhung hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Binnen vier Wochen nach Erhalt des Erhöhungsschreibens der Versicherungsgesellschaft kann der Versicherte von seinem Recht Gebrauch machen und den Versicherer wechseln. Die Kündigung sollte generell per Einschreiben mit Rückschein an das Versicherungsunternehmen geschickt werden. Der Kündigungsgrund sollte im Schreiben benannt werden.

Neukauf, Unfall

Kauft sich ein Versicherungsnehmer ein neues Auto, kann er das Fahrzeug bei einer anderen als der bestehenden Versicherung versichern. Sollte sich jedoch im Versicherungsjahr ein Unfall ereignen, infolge dessen für den Versicherten eine Beitragserhöhung notwendig wird, kann die Versicherung nicht gewechselt werden. In diesem Falle besteht kein Sonderkündigungsrecht.

Vergleichen

Bei einem Versicherungswechsel sollte jedoch nicht ausschließlich auf den Preis geachtet werden. Vielmehr, so rät der ADAC, sollte ein Leistungsvergleich vorgenommen werden. Es kann sich auch als vorteilhaft erweisen, seinen derzeitigen Versicherer nach einem günstigeren Tarif zu fragen. Oftmals findet sich so ein neues und günstigeres Tarifangebot.

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