Kommentar: Beschleunigungsstreifen sind nicht zum Bremsen da
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Autobahnen sind als Fernverbindungsstrecken für den Schnellverkehr gebaut worden. Aber manche Autofahrer haben so ihre Schwierigkeit mit dem schnellen Verkehr. Das beginnt oft schon bei der Auffahrt auf die Autobahn. Wo eigentlich Gasgeben angesagt ist, wird gebremst.

Der Normalfahrer wird regelrecht behindert – nicht von schwach motorisierten Vehikeln, die einfach nicht mehr Beschleunigung schaffen, sondern vielmehr von zaghaften Lenkern, die es nicht wagen, aufs Gaspedal zu treten. Sie halten nicht nur den Verkehr auf, sondern sind unter Umständen eine wahre Gefahr für die Sicherheit.

Beschleunigungsstreifen dienen ganz offiziell dem Tempogewinn, um mit der höheren Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Autobahn mithalten zu können und nicht als Hindernis auf die Bahn zu stolpern. Aus diesem Grund stellt das schnellere Fahren auf Beschleunigungsstreifen gegenüber dem Richtungsverkehr auf der Hauptfahrbahn der Autobahn auch kein verbotenes Rechtsüberholen dar; mehrere Gerichtsurteile bestätigen das.

Schleicht also ein Lkw auf der rechten Spur daher, kann er von dem auf die Autobahn auffahrenden Pkw auf dem Beschleunigungsstreifen überholt werden. Also liebe Verzögerer, seid mutig und tretet zu, wenn Ihr auf die A3 oder die A8 rollt – aber bitte auf das Pedal ganz rechts und nicht auf die Bremse.

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