Kuriose Rechtspanne: Philippinerin darf mit gefälschtem Führerschein in Deutschland fahren
Ein gültiger Führerschein hat eindeutige Merkmale, die ungarischen Beamten haben sie nicht erkannt Bilder

Copyright: auto.de

Manchmal fällt unsere Justiz Entscheidungen, die nun wirklich niemand nachvollziehen kann. Das trifft zumindest auf den Fall einer Philippinerin zu, die laut Gericht mit einem gefälschten Führerschein in Deutschland weiterhin fahren darf.

Die Dame hatte ihre Fahrerlaubnis, wie sie vor Gericht zugab, in ihrem Heimatland gekauft. Um in Europa Auto fahren zu können, hatte sie sich den Führerschein unter Vorgabe eines Scheinwohnsitzes in Ungarn umschreiben lassen. Die ahnungslosen ungarischen Beamten merkten nichts von dem Betrug und erkannten die gefälschte Fahrerlaubnis an.

Als deutsche Beamte schließlich den Betrug entdeckten, erteilten sie der in Bayern lebenden Frau ein Fahrverbot – allerdings zu Unrecht wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof nun beschlossen hat. Da die Fahrerlaubnis noch nicht von den ungarischen Behörden zurückgenommen wurde, muss sie weiter in Deutschland anerkannt werden. Denn leider gibt es dazu noch keine nationale Regelung. Recht vor Sicherheit oder wie?! Versteh mal einer die Justiz!

 

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen Arteon ab 51.064 Euro als Plug-in-Hybrid

Volkswagen Arteon ab 51.064 Euro als Plug-in-Hybrid

Audi Q5 kommt nächstes Jahr als Sportback

Audi Q5 kommt nächstes Jahr als Sportback

VW Tiguan R

Volkswagen Tiguan R: 320-PS-Version kommt

zoom_photo