Abenteuer pur

Land Rover-Experience-Tour 2017: Auf den Spuren der Inkas
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Der Countdown ist heruntergezählt, die Packliste abgearbeitet, die Ausrüstung gecheckt – am 14. Oktober startete die Land-Rover-Experience-Tour (LET) nach Südamerika. Mit von der Partie sind erstmals zwei Berlinerinnen, die sich auf das wahrscheinlich größte Abenteuer ihres Lebens freuen. Jennifer Mathwig und Judith Schneider begeben sich in Peru allerdings ganz und gar nicht auf einen entspanntem All-Inklusiv-Urlaub mit Inka-Romantik.

Für Land Rover ist die Experience-Tour ein hervorragendes Marketing-Instrument

Die LET stellt ernstzunehmende Anforderungen an Kondition, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, sich für eine gewisse Zeit aus der Komfortzone mitteleuropäischer Zivilisation zu verabschieden. Seit dem Jahr 2000 bietet Land Rover jeweils sechs Bewerbern die Chance, zu einer Expedition in kaum erforschte Winkel des Erdballs eingeladen zu werden. 2015 führte die Reise nach Australien, davor entlang der Seidenstraße oder nach Jordanien, Island, Namibia und Malaysia. Bevorzugt sind Gebiete, wo steinige oder schlammige Pisten geleckte Asphaltbänder ersetzen, übernachtet wird im Zelt, die Morgentoilette findet im benachbarten Flusslauf statt.

Als Marketing-Instrument des Geländewagen-Herstellers Land Rover ist die LET ebenso originell wie erfolgreich. Bei der öffentlichen Ausschreibung der Tour bewerben sich jedes Mal mehrere zehntausend Wagemutige um Teilnahme. Das Motivationsschreiben gehört noch zu den einfacheren Übungen, die für die Auswahl wichtig sind, detaillierte Kenntnisse über das Zielland, sichere GPS-Navigation, Souveränität beim Fahren im Gelände und Sozialkompetenz sind andere Kriterien. Und es schadet nicht, etwas fotogen zu sein, denn ein internationaler Medientross begleitet die Tour und berichtet darüber. Außer den beiden Hauptstädterinnen sind noch Teilnehmer aus Aachen, Frankfurt, Hamburg und Ratingen dabei. Nächstes Jahr wird die Peru-Reise als für jedermann buchbarer Abenteuer-Urlaub ins Programm genommen.

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 freuen sich auf das Abenteuer

Dass zwei Frauen aus dem gleichen Wohnort das Auswahlverfahren erfolgreich beenden, ist ein Novum. Judith Schneider und Jennifer Mathwig teilen die Neugier aufs Abenteuer, die Erwartung unvergesslicher Erlebnisse und weitgehende Unbelecktheit, was das Autofahren in schwierigem Gelände angeht: Aber sie haben sich bei den zahlreichen Prüfungen letztlich durchgesetzt. Am Steuer ihres Expeditionsfahrzeugs, einem Land Rover Discovery der 5. Generation, saßen sie für den Fototermin mit uns allerdings zum ersten Mal. „Prima“, freut sich Judith, „dann haben wir das auch schon mal ein bisschen geübt.“

Die 37-jährige Intensiv-Krankenschwester hatte nach eigenem Bekunden eigentlich schon abgeschlossen mit der unterschwelligen Sehnsucht, auf den Spuren von „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg zu wandeln, dessen Berichte und Bücher sie einst fasziniert konsumierte. Seit 16 Jahren ist sie verheiratet, vier Söhne und ein Ehemann lassen wenig Raum für derartige Träume. „Wie ein Blitzschlag“ habe es sie getroffen, als sie im Radio von der Ausschreibung der LET hörte, „ich wusste sofort, die meinen mich! Und als die Einladung zur Endausscheidung kam, war ich völlig aus dem Häuschen.“

Auch Jennifer Mathwig entspricht so gar nicht der Schablone des abgeklärten Outdoor-Freaks, dessen Kleiderschrank außer Trecking-Stiefeln und Windbreaker wenig zu bieten hat. Auch würde man ihr eher einen Model-Job als den Beruf der Immobilienkauffrau zutrauen, aber mit Rucksack-Urlaub hat sie schon einige Erfahrungen. „Zusammen mit meinem Freud habe ich einen Bericht über die Seidenstraßen-Tour im Fernsehen gesehen und dann haben wir uns einfach beworben“. Nachdem sie zur Vorbereitung auf die Qualifizierungs-Camps eine Menge über Peru gelesen, sich von Geschichte und Kultur hatte einfangen lassen, war klar: „Da wäre ich auch hingefahren, wenn es mit Land Rover nicht geklappt hätte“.

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In der Vielfalt der Strecke liegt die Herausforderung

Maître de Plaisir bei der insgesamt vierwöchigen Reise ist Dag Rogge, 55-jähriger Weltenbummler und erfahrener Expeditionsleiter. Er muss nicht lange überlegen, wenn er erklären soll, was die diesjährige Tour von allen bisherigen unterscheidet: „Die ungeheure Vielfalt des Landes“, sagt er, „ist es, was mich von Anfang an geflasht hat. Wüstendünen unmittelbar am Pazifik und eine Autostunde später bist du im Hochgebirge auf 4000 Metern. Dann dichter Dschungel und obendrein diese reiche Kultur – das ist einzigartig“.

In der Vielfalt steckt auch das, was die besondere Herausforderung für die Teilnehmer ausmacht. Trockene und feuchte Hitze, dünne Luft in der Höhe – all das erleben die Freizeit-Geländegänger in kurzer Folge. Abbau des Camps am Morgen, zehn bis 12 Stunden im Auto, dann Versorgung und Übernachtung sichern – das schlaucht. „Ich bin nicht der ängstliche Typ“, sagt die 29-jährige Jennifer von sich, und auch für Judith spielen etwaige Risiken nur eine Nebenrolle. „Wir sind gegen alles geimpft“. Beide sind sportlich und in ihrer Freizeit im Freien aktiv, Jennifer joggt zwei- bis dreimal die Woche, Judith hat mit Ihrer Familie schon längere Fahrradtouren, unter anderem nach Dresden, unternommen. „Das Team gibt uns Sicherheit“, sind sie überzeugt und falls doch die Höhenkrankheit zuschlägt, ist noch ein Arzt mit dabei.

Im Trainingszentrum in Wülfrath haben die Teilnehmer den letzten Schliff für die Herausforderungen der Tour bekommen. Der tägliche Aufbau des Camps, eventuelle Reifenwechsel, der Bau von Behelfsbrücken und Stegen, sportliche Fitness und zielgenaue Orientierung in unwegsamem Gelände – all das gehörte zum Programm. Und der Verzicht. Zum Beispiel auf Gewohntes wie die tägliche Dusche. Ihr spezielles Hygiene-Training, sagt Jennifer, habe sie mit feuchten Tüchern aus dem Drogeriemarkt erledigt.

Die Gewissheit, öfter mal komplett offline zu sein, schreckt die beiden Blondinen nicht. Facebook-Kontakte und ähnliche Lustbarkeiten erscheinen ihnen angesichts von Inka-Geschichte und dem Weltkulturerbe Machu Picchu nachrangig. „Vielleicht werde ich ab und zu was posten“, überlegt Judith, die mit ihren fünf Männern noch einen Kochkurs für die Zeit ihrer Abwesenheit abgehalten hat. Für Jennifer liegt der Fall klar: „Ich habe zu meiner Mama gesagt: ‚Wenn Du nichts von mir hörst, ist alles in Ordnung’.“

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