Leser fragen – Experten antworten – Klebefolie statt Neulackierung
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Denn in der Regel ist Bekleben deutlich billiger als eine neue Lackierung. Neben allen denkbaren Uni-Farben lassen sich so auch Muster oder Symbole aufbringen. Einige Betriebe bieten sogar Beklebungen mit 3D-Effekt an.

Interessant ist eine Folie nicht nur bei heruntergekommenem Originallack, sondern auch wenn ein Fahrzeug in einer ungewöhnlichen Farbe gewünscht ist, die bei einem anschließenden Wiederverkauf hinderlich wäre. Taxen und Polizeiautos sind aus diesem Grund fast alle foliert.

Die Folie hat aber noch weitere Vorteile. So schützt sie etwa den Originallack vor Sonneneinstrahlung, Steinschlagschäden und kleinen Kratzern. Beschädigungen sind zudem relativ leicht und preiswert zu reparieren. Die Fahrt in die Waschstraße ist ebenso möglich wie das Polieren. Korrekt aufgebrachte Folie lässt sich auch problemlos wieder entfernen. Die Beklebung hält in der Regel rund sieben bis acht Jahre – dann lässt der Kleber nach oder die Farbe bleicht aus.

Beim Aufkleben der Folie sollte ein Fachmann ran. Wer es selbst versucht, riskiert hässliche Blasen und Verwerfungen. Experten benötigen für ein komplettes Fahrzeug zu zweit rund 24 Stunden, entsprechend ist auch eine Beklebung nicht zum Nulltarif zu haben. Rund 1.500 bis 4.000 Euro dürften je nach Fahrzeug schon anfallen. Das ist aber immer noch billiger als eine komplette Lackierung, die mit rund 8.000 Euro zu Buche schlägt.

Waren es noch vor wenigen Jahren nur einige wenige Betriebe, die eine Folierung anboten, finden sich heute zahlreiche Betriebe in ganz Deutschland. Adressen findet man im Branchenbuch oder auf den Internetseiten des Bundesverbandes für innovative Fahrzeugpflege (BViF).

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