Lkw-Fahrer sind häufig gesundheitlich belastet

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In Deutschland arbeiten 900 000 Menschen in der Güter- und Personenbeförderung, 80 Prozent davon als Lkw-Fahrer, deren Durchschnittsalter mit 46,3 Jahren ungewöhnlich hoch ist. Ihre Arbeitsbedingungen führen zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen.

Ein Grossteil ist Raucher, hat Übergewicht, zu wenig Bewegung und ernährt sich unausgewogen. Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, Infarkt und Schlaganfall sind die Folgen. Deshalb sei die medizinische Überwachung von Berufskraftfahrern im Dienst der Sicherheit dringend notwendig, so die Aussage auf einem Seminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.

Bei Lkw-Führerschein-Neuerteilung und -verlängerung wird zwar eine ärztliche Bescheinigung über einen ausreichenden Gesundheitszustand und ein Sehtest verlangt. Und wer mit mehr als 50 Jahren eine Busschein- oder mit über 60 Jahren eine Taxischein-Verlängerung beantragt, braucht eine zusätzliche Bescheinigung über die ausreichend psycho-physische Leistungsfähigkeit. Dennoch seien sehr viele Unfälle die Folge gesundheitlicher Schwächen. Viele Lkw-Fahrer litten unter ausgeprägter Müdigkeit, was zu Einschlafunfällen führe. Und dass Lkw-Fahrer schon drei Monate nach einem Herzinfarkt wieder ans Steuer dürfen, sei ebenfalls nicht ohne Problematik.

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