Lkw-Kompaktparken an der Autobahn
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Um die Lkw-Parkraumkapazität an Rastanlagen deutlich zu erhöhen, hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) das Steuerungsverfahren „Kompaktparken“ entwickelt.

Die Erprobung startet Anfang 2014 in Nordbayern an der Autobahn A 3 auf der Rastanlage Jura-West. Beim Kompaktparken stehen mehrere Lkw dicht hinter- und nebeneinander, und auch die Fahrgasse, die normalerweise frei bleiben muss, entfällt. Damit es nicht zu Behinderungen beim Losfahren kommt, sortiert das System die Fahrzeuge nach ihrer Abfahrtszeit: Vorne steht, wer am frühesten weiter muss. Über jeder Parkreihe zeigen die dynamischen Anzeigen die Abfahrtszeit an und signalisieren so dem Spur-Nutzer, wann sich seine Reihe wieder in Bewegung setzen wird.

Ziel des Kompaktparkens ist es, mehr Lkw auf den vorhandenen Rastanlagen unterzubringen und so die Verkehrsgefährdung durch unzulässig abgestellte Fahrzeuge zu reduzieren. Fahrer können oft nicht anders, weil die regulären Plätze vielerorts nicht ausreichen. Bis zu 50 Prozent – so die BASt – lasse sich die Parkraumkapazität mit der neuen Telematik-Lösung steigern, weshalb das Center for Transportation & Logistics Neuer Adler dem „Kompaktparken“ soeben den Innovationspreis 2013 verliehen hat.

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