Lucy – Tagebuch einer Messehostess: „Yes we can“ – mein erster Tag auf der AMI
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Na, ein bisschen
zuviel „Obama“ geguckt oder was? 8.45h, eine Viertelstunde vor
Messebeginn werden wir noch mal so richtig „eingeschworen“ auf
unsere Mission: neben den Autos stehen und lächeln. Egal, was passiert. Der Agenturchef hält eine kleine Rede, die wohl
motivierend sein soll, und zwingt uns, am Ende gemeinsam „Yes, we
can“ zu rufen. Hallo Peinlichkeit, hier bist du richtig. Ich bin
sicher, du bleibst die nächsten Tage bei mir..

Messegirl running

Und dann geht`s ab an die
Autos. Eilig klackern und stolpern wir los, um uns das „beste Auto“ zu
sichern. Ich hab noch immer Gänsehaut von der pathetischen Rede.
Keine getraut sich zu rennen, doch der Adrenalinspiegel ist
mindestens so hoch wie beim Sale im Lieblingsladen, wenn es heißt, die besten Teile
noch vor den Freundinnen zu ergattern. Doch was ist „das beste Auto“
für ein Messegirl?

Natürlich habe
ich mir da schon die letzte Nacht den Kopf drüber zerbrochen. Auf
keinen Fall ein Auto, das erst ganz neu auf den Markt gekommen ist –
zu viele Wissenslücken, zu hoher Ansturm. Aber ein paar Leute
sollten sich natürlich schon für „mein“ Auto interessieren,
damit die „Oberhostess“ mich nicht nervt und mir blöde
Aufgaben andreht. Und beschließe, die beste Taktik ist ein Auto, für dass sich eher
Frauen und Männer ohne großes Interesse an Autos interessieren.
Allerdings kommen die wohl nicht auf eine Automesse..

Mein neuer Freund

Erleichtert
stehe ich dann neben meinem automobilen Begleiter für die nächsten
Tage. Beziehungsweise begleiten darf der mich ja nicht. Eigentlich
ganz schön gemein, so ein Auto detailliert erklären zu müssen,
ohne es je gefahren zu haben. Aber vielleicht kann ich ja mal am
Tagesende so eine kleine Runde in der Halle.. Natürlich aus rein
messegirltechnischen Gründen, iss klar.

Ansonsten ist
heute noch nicht soviel los. Heute ist Pressetag und der ist, wie mir
die anderen Mädschen aus ihrem breiten Messegirl-Erfahrungsschatz zu
berichten wissen, eher ein ruhiger Tag. Die Journalisten scheinen
wirklich vor allem aus einem Grund hier zu sein: die Autos. Nur einer
will, dass ich ein bisschen vor dem Auto pose und mich ein bisschen auf der Motorhaube räkele. Alles für seine
Lokalzeitung in der Provinz natürlich.

 

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Lucy – Tagebuch einer Messehostess: Schulungstage

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