Mais-Lack

Mais-Lack repariert sich selbst
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Copyright: Universität des Saarlandes

Ein Lack, der kleine Kratzer von selbst ausbessert und auch noch umweltverträglich ist – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch Forscher der Universität des Saarlandes und des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) arbeiten mit Hochdruck daran.

Der Clou hinter der Entwicklung: Der Lack wird aus Maisstärke gemacht.Die Maisstärke hat wegen der ganz speziellen Anordnung ihrer Moleküle die Fähigkeit, kleine Schäden an der Oberfläche binnen weniger Tage selbsttätig auszugleichen und aufzufüllen. Die netzartige Struktur der neuen Lacke kann man sich als so beweglich und elastisch wie ein Strumpf vorstellen. „Das Besondere an unserem Ansatz ist die gute Umweltverträglichkeit“, betont Professor Gerhard Wenz von der Saar-Uni.

Das geplante Herstellungsverfahren soll letztlich ein klimafreundliches Produkt ohne Schadstoffemissionen ergeben, das auch von der Kostenseite überzeugt. Damit die Lacke die Anforderungen der Automobilindustrie erfüllen, stehen umfangreiche Tests auf dem Programm. Die Arbeit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

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