MAN Diesel: 100-Millionen Auftrag aus der Türkei
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Das türkische Unternehmen Karadeniz Powership Company Ltd. hat den Auftrag für ein Projekt in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro an MAN Diesel vergeben. Die Augsburger werden insgesamt 24 Motoren samt der zur Stromerzeugung notwendigen elektromechanischen Ausstattung liefern.

Es handelt sich um 21 sogenannte Dual-Fuel-Motoren des Typs 18V51/60DF und drei konventionelle Aggregate des Typs 14V48/60, die insgesamt eine Leistung von rund 400 MW haben. Einsatzgebiet der Großdieselmotoren werden vier Kraftwerksschiffe sein, wie es sie auf dem Globus in dieser Form noch nicht gibt.

Ehemalige Frachter würden hierbei zu schwimmenden Diesel-Kraftwerken umgebaut, kündigt der Motorenbauer an. Der große Vorteil liegt in ihrer Mobilität. Sie können überall dort ans lokale Stromnetz angeschlossen werden, wo der Energiebedarf gerade besonders hoch ist, ein Kraftwerksneubau jedoch nicht schnell genug realisiert werden kann. Haupteinsatzgebiete sollen Afrika, Pakistan und andere Regionen im Mittleren Osten und im Mittelmeerraum sein. Die Kraftwerksschiffe verfügen gegenüber sogenannten Power Barges (Kraftwerke auf Pontons) über eigene Antriebe und müssen daher nicht geschleppt werden.

Die eingesetzten Dual-Fuel-Motoren können sowohl mit flüssigen Kraftstoffen als auch mit Gas betrieben werden. Dr. Stephan Mey, Leiter des Kraftwerksgeschäfts bei MAN Diesel: „Für den geplanten Zweck sind unsere Dual-Fuel-Motoren ideal. Die Kraftwerksschiffe können die Infrastruktur so nutzen, wie sie am jeweiligen Einsatzort gerade vorhanden sind – egal, ob es sich dabei um eine Öl- oder Gasversorgung handelt.“ Vorteil des Gasbetriebs ist eine sehr emissionsarme und damit umweltschonende Verbrennung.

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