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Maserati Levante GTS Erlkönig: Dreizack im Schnee

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Mit einem Motoren-Angebot, dass zunächst nur einer Reihe von V6-Benzinern und einem 6-Zylinder-Diesel bestand, musste Maserati Kritik einige einstecken, dass der Levante so untermotorisiert ins Rennen geschickt wurde. Besonders dann wenn die Konkurrenz auf den Namen Porsche Cayenne hört. Die italienischen Autobauer sind gerade dabei, diesen Fehltritt zu beheben mit Hilfe eines weiterentwickelten und potenten V8-Aggregats. Das Resultat heißt Maserati Levante GTS und könnte seine Premiere auf dem Automobilsalon in Genf feiern.

Eine neue Herausforderungen für die Zuffenhausener

Der überarbeitete V8 stammt ursprünglich aus dem Quattroporte VI GTS und soll 570 PS leisten. Mit dieser Zahl sollte der Dreizack genügend Power entwickeln können um dem Cayenne im Nacken zu kleben. Immerhin sollen bis zu 280 Stundenkilometer Spitze möglich sein. Dennoch bleibt der Porsche bei den Beschleunigungswerten knapp vorn.

Hilfe kommt aus Modena

Der 3.8-Liter-V8, der den Levante GTS vorantrieben soll, wurde mit Know-how von den Ingenieuren von Ferrari aufgewertet. Schließlich will man neben satten Fahrleistungen auch ein ebensolches Klangerlebnis abliefern. Auch wenn sich die Kraft mit einer modifizierten ZF-8-Stufen-Automatik auf alle vier Räder überträgt, wird sich der Levante GTS als ebenso wenig offroadtauglich erweisen wie seine zahmeren Geschwister. Man geht ohnehin davon aus, dass ein Maserati-Käufer eher selten im Gelände anzutreffen sein wird. Im Innenraum wird der GTS auch aufgewertet, zum Beispiel mit einem upgedateten Touch-Control-Infotainement-System, einem Drehmoment-Verteiler für den Allradantrieb und ein paar kosmetische Eingriffe an der Karosserie um sich vom Standard-6-Zylinder abzuheben.

 

 

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