A-Klasse

Mercedes: Die A-Klasse bittet per Countdown zur Kaffeepause
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So richtig neu sieht die überarbeitete A-Klasse nun wirklich nicht aus. Kontinuität war das Leitthema der jüngsten Modellpflege. Das gilt auch für die Fahrer-Assistenzsysteme: Eine Revolution fand nicht statt, sehr wohl aber eine evolutionäre Verbesserung ihrer Schutzwirkung mit dem Ziel, drohende Gefahr früher zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Seit jeher investiert Mercedes viel Ingenieursdenken und auch Geld in Vorrichtungen, die den Menschen im Auto vor Verletzungen oder gar Schlimmerem schützen. Sicherheitslenksäule, Knautschzone, Lenkrad mit Pralltopf, Sicherheitsgurte, Airbag, ABS, ESP: Wenn die Marke mit dem Stern solche Systeme nicht als Erster einführte, war sie zumindest unter den ersten Herstellern, die sie in den Markt brachten. Und selbstverständlich war es auch, dass Sicherheitsfeatures aus der Oberklasse irgendwann auch im kleinsten Mercedes ankamen.

Viele neue Assistenzsysteme in der A-Klasse

Kleinster Mercedes: Das ist, Smart hin oder her, seit 1997 die A-Klasse. Sie machte - unfreiwillig - nach dem Elchtest-Debakel das ESP zum Standard in der Kompaktklasse. Und auch wenn das seit 2012 produzierte Lifestyle-Modell nicht mehr viel mit dem hohen Raumwunder von damals zu tun hat, kann es in Sachen Fahrerassistenz für viele Konkurrenten nur Vorbild sein. Mit dem Facelift wurden manche seiner Systeme noch verfeinert. Der serienmäßige Aufmerksamkeits-Assistent etwa schlägt nicht erst dann eine Pause vor, wenn er aus den Lenkbefehlen des Fahrers eine zu große Müdigkeit oder Ablenkung erkennt. Er signalisiert dem Fahrer vielmehr mit einer fünfstufigen Balkengraphik in Countdown-Manier, wie fit er gerade ist. Wird der grüne Balken immer kürzer, steht dies für schwindende Fahrfähigkeit. Ehe es wirklich höchste Zeit für eine Tasse Kaffee und etwas Bewegung an der frischen Luft ist, kann der Fahrer seine Fitness also permanent kontrollieren. Zudem funktioniert das System nun im Bereich zwischen 60 km/h und 200 km/h. Hierzu passt auch der bis Tempo 200 erweiterte Funktionsumfang des serienmäßigen "Collision Prevention Assistent Plus", der mit Warnleuchten und -tönen auf zu geringen Sicherheitsabstand hinweist. Darüber hinaus bremst das System nun auch sehr entschlossen, wenn die Software eine konkrete Kollisionsgefahr erkennt und der Fahrer auf diese Signale nicht reagiert. Seit der Modellpflege lassen sich einige dieser Systeme auch stärker personalisieren: Die Warnschwellen des Aufmerksamkeits-Assistenten sind nun ebenso wählbar wie die des Spurhalte-Assistenten, der ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur mit Vibrationen im Lenkrad meldet. Das brauchen Nutzer des aktiven Park-Assistenten gar nicht erst zur Hand zu nehmen, denn auf Knopfdruck zirkelt sich die A-Klasse ja mit automatischem Abbremsen auch selbst in die Parklücken - jetzt übrigens auch in solche, die quer zur Fahrspur liegen. Während missglückte Parkmanöver in der Regel mit geringem Blechschaden glimpflich ausgehen, kann ein übersehenes Verkehrszeichen schlimmere Folgen haben. Daher wurde die Funktion des Verkehrszeichen-Assistenten, der mittels einer Kamera wichtige Verkehrszeichen erkennt und im Cockpit einblendet, ebenso verfeinert. Die Symbolschilder werden mit den Daten des Navigationssystems abgeglichen und tauchen nun, so Mercedes, in Echtzeit im Cockpit auf. Wer zum Beispiel falsch herum in eine Einbahnstraße einbiegt oder als Geisterfahrer auf die Autobahn fahren will, darf darauf vertrauen, schon im Moment des Irrtums eine eindeutige Warnung zu bekommen.

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