Maybach S600

Mercedes-Maybach S 600: Für die oberen Zehntausend
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Erfahrung macht klug. Aus einem protzigen Maybach wird ein eleganter Mercedes-Maybach. Mit der neuen XXL-Version der S-Klasse will der Stuttgarter Autobauer den Luxusmarkt erneut nicht länger den etablierten Briten überlassen. Auch im Fond eines Mercedes-Maybach S 600 lässt es sich vorzüglich leben.

Die Welt der Reichen wird nicht kleiner

Im automobilen Oberhaus geben derzeit nur zwei Marken den Ton an: Rolls-Royce und Bentley, beide in der Obhut der deutschen Hersteller BMW und Volkswagen. Und beide verbuchen Rekordabsätze. Und die Welt der Reichen wird nicht kleiner. Im Gegenteil: "In fünf Jahren werden 250.000 Menschen über ein Vermögen von insgesamt 40 Billionen Dollar verfügen", sagt Dieter Zetsche, Vorstandschef von Daimler. Von diesem Kuchen will man sich ein großes Stück abschneiden. Versucht hatte Mercedes dies bereits 2002 mit der Wiederbelebung der Marke Maybach. Doch die etwas unproportionierte Luxus-Limousine kam bei der Kundschaft nicht an. In zehn Jahren fanden sich nur rund 3 000 Käufer. Ende 2012 wurde die Produktion dann eingestellt.
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Der zweite Versuch

Der zweite Anlauf soll nun besser klappen. Die Chancen stehen gut. Denn die Stuttgarter Strategen haben aus ihren Fehlern gelernt. Der Name des neuen Flaggschiffs lautet nun „Mercedes-Maybach“. Maybach wird zu einer Art Sub-Marke. Damit wird das Topmodell auch in den – heute viel wichtigeren – Märkten außerhalb Deutschlands als Mercedes wahrgenommen. Mit Maybach konnte damals trotz aufwendigen Marketings weder ein Chinese noch ein Amerikaner wirklich etwas anfangen.

Nicht einfach "Strectch-Limo"

Gut 33 Zentimeter mehr Radstand trennt den Mercedes-Maybach von der normalen S-Klasse. Doch hat man nicht einfach nach dem "Stretched-Limo"-Prinzip in der Mitte ein Stück Blech eingesetzt. "Wichtig war, die optische Balance zu halten", sagt Design-Chef Gorden Wagener. So erhielt die nun 5,45 Meter lange Limousine unter anderem vor der C-Säule ein drittes Seitenfenster, das zuvor in der Tür integriert war. Die Passagiere sitzen weit hinten vor Blicken geschützt. Auch von vorn lässt sich der Unterschied zur Standard-S-Klasse sofort ausmachen. Der geänderte Kühler mit drei großen Doppel-Lamellen soll den imposanten Auftritt des Luxusliners nochmals unterstreichen. Bewusst verzichtet Mercedes auf unnötiges Dekor und zu viel Chrom. Protz und Prunk ist nicht mehr angesagt, zumindest in den USA nicht. "Auch in China dreht das Showverhalten", weiß Wilko Stark, Leiter Strategie in der Produktplanung. Der Mercedes-Maybach trägt seinen Nerz nach innen.
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