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Mercedes und Renault/Nissan stärken ihre Allianz

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Mit insgesamt zwölf Projekten geht die seit 2010 bestehende Partnerschaft von Daimler und Renault-Nissan in die zweite Phase. Sicht- und fahrbarer Nachweise für die von Europa auf Asien und Nordamerika erweiterte Kooperation finden sich in dem im Herbst anlaufenden Marktstart des Smart Fortwo und Smart Forfour sowie im technisch mit dem viertürigen Smart eng verwandten Renault Twingo. Die gesamte Heckantriebstechnik der neuen Kompaktmodelle wurde von Smart und Renault gemeinsam entwickelt. Für Smart und Twingo liefert Renault den 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzin-Saugmotor und den 0,9-Liter-Dreizylinder-Turbo-Benziner.

Etliche Vorteile

Carlos Ghosn und Dieter Zetsche, die Vorsitzenden des Vorstands von Renault-Nissan und Daimler, erwarten weitere gemeinsame Projekte, die auch in der Zukunft für beide Partner zum Beispiel bei der Verkürzung von Entwicklungszeiten etliche Vorteile bieten können. Ghosn und Zetsche setzen, wie es in einer Erklärung heißt, auf die weitere Entwicklung der Geschäftsbeziehung, die eine Erfolgsgeschichte sei. Im Mittelpunkt der Allianz stehen Entwicklungen neuer Modelle und Motoren sowie deren Produktion und der Neubau eines gemeinsamen Fahrzeugwerks für Premium-Kompaktfahrzeuge in Mexiko.

Neue Fabrik in Mexiko

Von Anfang 2015 an soll in Aguascalientes eine Fabrik entstehen, die ab 2017 Infiniti-Modelle und ab 2018 Mercedes-Benz-Fahrzeuge produziert. Infiniti ist das Luxus-Label von Nissan. Beide Marken wollen zusammen pro Jahr rund 300 000 Einheiten ihrer Kompakt-Modellbaureihe fertigen. Bereits für die B-Klasse von Mercedes lieferte Renault Motoren und seit September kommen in der C-Klasse Limousine und im Vito Transporter Dieselaggregate mit 1,6-Litern Hubraum von Renault zum Einsatz.

Auch neues Motorenwerk

Außerdem werden seit Juni im neuen Motorenwerk von Infiniti 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner produziert. Diese treiben künftig die Sportlimousine Infiniti Q50 und verschiedene Versionen der Mercedes C-Klasse an. Verstärkt wird außerdem die Kooperation der beiden Unternehmen auf dem Gebiet der Nutzfahrzeuge. Allerdings ist ein zumindest grauer Fleck auf der weißen Allianz-Weste im Segment der kompakten Gewerbe- und Familienfahrzeuge entstanden. Denn beim Mercedes Citan ist es jetzt zu einer weiteren Rückrufaktion gekommen. Die technische Basis für den Citan liefert der Renault Kangoo.

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