Mobiles Geräteturnen – Der fahrende Stepper.
Der fahrende Stepper. Bilder

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Was wäre der Mensch ohne den forschenden Geist und den Willen zum Fortschritt? Das dachten sich wahrscheinlich auch die Mitarbeiter der Firma Speedfit, als sie auf die kolossale Idee kamen, einen Hybrid aus Laufband und… ähm… sagen wir mal Fahrzeug zu erschaffen. So kann man endlich mit dem Stepper auf die Straße. Wahnsinn! Dass dieser damals entwickelt wurde, um eben nicht mehr raus zu müssen, vergessen wir jetzt mal ganz schnell angesichts der futuristischen Eleganz dieses rollenden Fitness-Panzers.

Marktchancen? Hoffentlich nicht.

Sowieso sollte man einiges vergessen, wenn man dieses Gefährt ernst nehmen möchte. Zum Beispiel den Fakt, dass ein Produkt eine Zielgruppe braucht. Nun fragt man sich, wer diese hier sein sollte? Als Fitnessgerät dürfte jeder normale Mensch das Fahrrad oder die eigenen Füße vorziehen. Darauf sieht man wenigstens nicht aus, als wäre man in einer Kreuzung aus Hamsterrad und Kinderspielplatz gefangen. Auch als Fortbewegungsmittel für Kurzstrecken ist es auch eher ungeeignet. Allein die unpraktische Größe macht jede Fußwegbenutzung zur Quelle von Feindschaften. Und eine Straßenzulassung dürfte es in einem sicherheitspeniblen Land wie Deutschland – Gott sei Dank – nicht geben.

Den schnellen Einkauf kann ebenso vergessen, würde man diesen schließlich nur selbst per Laufband auf der Straße verteilen . Ebenso dürften die Stellplatzsuche sowie der Transport (falls man einfach mal nicht drauf laufen will) zu einem echten Problem werden. Auch hier haben alle Alternativen klare Vorteile. Und so bleiben nach reichlicher Überlegung als potenzielle Abnehmer nur noch logikresistente Selbstdarsteller, SciFi-Zirkusclowns und mutierte Hamster übrig. Ob diese allein die Entwicklungskosten wieder reinbringen ist allerdings die Frage.

 

 

Was sagen sie zu dem Gerät?

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