Mobilitätsforschung: deutsch-amerikanisches Spitzenteam
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Die Mobilität befindet sich derzeit in der größten Umgestaltung der letzten hundert Jahre. Davon sind deutsche und US-amerikanische Spitzenforscher überzeugt. In einem gemeinsamen Projekt suchen sie jetzt nach Antworten auf drängende Fragen, wie der Weg zu einer nachhaltigen Mobilität aussehen kann. Denn die Stadtbevölkerung wächst ständig und von den in 2050 erwarteten über neun Milliarden Menschen sollen mehr als drei Viertel in Städten leben. Und die wollen mobil sein.

Im Forschungslabor „Ambient Mobility Lab“ haben sich die beiden auf diesem Gebiet führenden Institute zusammengeschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das SENSEable City Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen in den folgenden 15 Jahren gemeinsam zukunftsfähige Mobilitätskonzepte entwickeln, bewerten und zur Anwendung zu bringen. Baden-Württemberg fördert dies mit 2,65 Millionen Euro.Social Media und Apps werden eine wichtige Rolle spielen, so die Wissenschaftler. Sie sind besonders gespannt darauf, wie zukunftsfähige Mobilitätslösungen grundlegend durch die allgegenwärtige Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien beeinflusst werden. Einige Projekte befinden sich bereits in der gemeinsamen Erforschungsphase und zeigen erste Synergien der transatlantischen Kooperation.

Beispielsweise geht es um die Fragen: Wie sehen Taxis in Zukunft aus? Wie können private Einkäufe kostengünstig und umweltverträglich transportieren werden – auch ohne eigenes Fahrzeug? Welchen Mobilitäts-Systemen gehört die Zukunft? Und wie können Nutzer auf all diese Konzepte schnell und unkompliziert zugreifen?

Zur Gestaltung der Mobilität von morgen werden nicht nur neue Konzepte benötigt, sondern auch eine IT-Infrastruktur, die diese sinnvoll miteinander vernetzt und gewinnbringend in die Stadt integriert, so die Wissenschaftler. Sie sehen die Städte sich zunehmend zu „Open-Air-Computer“ entwickeln, die ganz neue Möglichkeiten böten – insbesondere im Bereich Mobilität. Neue elektrische Antriebstechnologien und autonomes Fahren würden die Grenzen zwischen Individual- und Massentransport verschwimmen lassen und der elektronische Daten-Strom würde für veränderte Multimodalität und Nutzerinteraktion führen. Die Wissenschaftler des jetzt eröffneten bilateralen „Ambient Mobility Lab“ sehen in der Verbindung von Hightech-Grundlagenforschung am MIT mit der anwendungsnahen Entwicklung des Fraunhofer IAO eine weltweit einzigartige Chance zur Entwicklung von zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten. Wobei sie die Industrie- und Dienstleistungsunternehmen als Unterstützer des Labors frühzeitig einbeziehen werden.

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